Gefäße zu verhindern, scheint.wohl keines einfacher und zweckmäßigerZU sein, als das von Van der Hecht zu Brüssel eingelieferte. DerKorb, auf den das Fördergefäß geschoben wird, ist an einem Kniehebelaufgehängt, dessen Vercinigungspunkt mit dem Seile verbunden ist.Bei entstehendem Bruche haben die beiden Hebel das Bestreben, sich ineine horizontale Lage zu legen, pressen mit ihren Stahlschneiden gegendie von Hängebank bis Sohle gehenden hölzernen Leitungen, und haltenden Korb fest. Ueber den Vereinigungspunkt der beiden Hebel ist zurAbhaltung von Unreinigkeit ein Blcchschirm gespannt.
Die Eisenindustrie war mit ihren Rohmaterialien von Eisensteinen,unter denen sich besonders ein in neuerer Zeit aufgefundener Rotheisen-stein auszeichnet, und Steinkohlen nebst den erzeugten Roheisen- undStabeiscnsorten, in mannigfachen Formen durch zwanzig Aussteller ver-treten. Wiewohl, nach dem äußeren Ansehen zu urtheilen, die Produktemanches Ausstellers eine geringe Qualität und mangelhafte Vollendungder Form zeigen, so befinden sich doch auch einzelne gute Eisensortendarunter.
Die Gesellschaft der Hochöfen zu Pommeroeul hatte ineiner Sammlung die verschiedenen Qualitäten von grauem, weißemund gemischtem Roheisen illustrirt.
Gewalzte Stabeiscnsorten waren besonders von der SocietätJohn Cockerill zu Seraing , und der anonymen GesellschaftderHochöfen zu Couillet ausgestellt, ohne daß dieselben etwas besondersErwähncnswerthes dargeboten hätten. Gewehreiscn aus Holzkohlen-Roheisen mit Holzkohlen gefrischt, war mehrfach ausgestellt, von dem sichdas von F. und A. Mönch cur zu Andennes, und I. Am and zu Er-meton sur Viert besonders auszeichneten. Die Preise des letzteren wa-ren von 320 bis 395 Franks pro Mille Kilogr. angegeben.
Die drei Aussteller I. Remacle und Perard Söhne, I. M. Or-ban Söhne zu Lüttich und Delloye-Mathieu zu Hup hatten Einsen-dungen von Schwarzblechen, aus Koaks- und Holzkohlen-Roheisendargestellt, gemacht, von denen namentlich in Bezug aus äußere Voll-endung die Bleche von Orban Söhnen nichts zu wünschen übrig ließen,was sich auch für die schwächeren Sorten auf Qualität ausdehnenläßt, während die mittelstarken Bleche eine große Sprödigkeit zeigten.
Die Societät derBergwcrke und Zinkhütten der Vieille-Montagne zu Lüttich , und die Societätder nouvelleMontagnezu Verviers hatten ansehnliche Sammlungen von Rohzink und darausgefertigte Materialien eingesandt. Namentlich zeichnete die erste Ge-sellschaft sich hierin aus, welche die Anwendbarkeit des Zinks zur Kunst-gießerei, Architektur, zu Blechen für Dachbedeckung und Schiffsbau, zudurchbrochenen Blechen, Draht, Nageln, Bolzen aller Art, Zinkweiß alsErsatzmittel des Bleiweißes, zu grauem Zinkoryd als deckender Oelfarbeund zu vielen andern Gegenständen veranschaulicht hatte.