Band 
Erster Theil.
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H. 34. Britisches Reich. 263

Grund hiervon ebenfalls in den obenangesührten Ursachen gesucht wer-den zu müssen. Leider ist Deutschland keineswegs durch eine, der Wich-tigkeit der Fabrikation entsprechende Anzahl von Ausstellern in chemischenProdukten vertreten. Freilich hat man bei uns auch nicht annehmenkönnen, daß z. B. selbst gute Pflanzenertrakte, die wir in heder Apo-theke zu finden verlangen und in der weit überwiegenden Mehrzahlstets und nie anders antreffen, einen Ausstellungs-Gegenstand bildenkönnten.

Wir werden uns gezwungen sehen, die erwähnenswerthen Gegen-stände eines Ausstellers immer an der Stelle zusammen anzuführen,Wo das Wesentlichste seiner Fabrikation ihm seinen Platz anweist, übri-gens aber die Reihenfolge der Fabrikanten nach der für die Beurthei-tungs - Kommissionen entworfenen detaillirten Systemliste (s. oben S. 140)^stimmen. Die große Anzahl von Ausstellern verlangt, daß, besondersbom Auslande, nur diejenigen Aussteller namentlich aufgeführt werden,welche etwas Bemerkenswerthes geliefert haben.

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Britisches Reich.

Das Jod, welches heutzutage in der Medizin eine sehr ausgedehnteAnwendung gefunden hat, ist von vier Fabrikanten, welche es aus denMutterlaugen der Seetangaschen darstellen, in die Ausstellung gesandtworden.

Bullock, Edward und Comp., von Galway in Irland , hat außerdem Jod im rohen Zustande, umsublimirtes in schönen Krystallen, Jod-guecksilber und Jodblei, ferner schwefelsaures, salzsaurcs, salpeter- undchlorsaurcs Kali ausgestellt.

Ward, John, aus der County Donegal Ramekon, Ward,Smith und Comp. aus Glasgow , und Watt, William, auf Dun-chattan Chemical Works bei Glasgow , haben neben dem Jod nur diesalz- und schwefelsauren Kalisalze, welche aus dem Kelp gewonnenwurden, mit eingesandt.

Schon ailö der jetzigen Betreibung von vier Fabriken, währendsuiher zwei kaum die Jodgewinnung lohnend fanden, läßt sich der ver-wehrte Gebrauch beweisen. Was die Verwendung des Jodquecksilbersals Malerfarbe betrifft, so muß man, trotz der vielfachen Ausstellungdesselben, auch von Deutschen Fabrikanten, zweifeln, daß dies je üblichwerden kann, da es sich mit viel Leichtigkeit am Licht verändert.

Die Schönheit des Präparates und seine leichte Darstellung ma-chen es, sowie das krystallinische Jodblei zu einer Zierde der Samm-lungen, eine größere Verwendung ist nicht bekannt.

Die Alaunfabrikation, einer der im großartigsten Maaßstabe be-