8. 34. Britische Salze, Salpeter, Vitriole rc. 26?
schöne Krystalle von chlorsaurem Kali, krystallisirtes Zinnchlorid, schwe-felsaures und salpetersaureö Kupfcroryd, gelbes und rothes Blutlaugen-falz, letzteres durch Einschluß der grünen, unlöslichen Cyaneisenverbin-dnng sehr dunkel gefärbt und verunreinigt, daher trotz der großen Kry-stalle nicht zu loben, und mehrere Proben von Seifen ausgestellt.Den ebengenannten Vorwurf der Verunreinigung kann man in keinerWeise den prachtvollen Krystallen von rothem und gelbem Blutlaugcn-salz machen, welche Hurlet, Camp sie und Comp. neben schönemAlaun eingesendet haben. Es sind bei weitem die schönsten Proben,welche sich auf der Ausstellung befinden. Diesen reihen sich
Dentith, W. und Comp., in Manchester , an, deren Ausstellungsich namentlich durch das Bemühen, in schönen Formen krystallisirt dieverschiedenen Salze zu einer Zierde der Ausstellung zu erheben, bemerk-lich macht.
Einfach und doppelt chromsaurcs Kali, sakpetersaures Blei, gelbesBlutlaugensalz, aus dem Whitby-Schiefer dargestellter Alaun, schönesgrünes Chromoryd und Zinkoryd sind die wesentlichsten Gegenständeihrer Einsendung.
Hahnet und Eltis, ebenfalls aus Manchester , haben Kupfer,Kupferoryd, salpeter- und schwefelsaures Salz aus den schönen Erzender reichen Grube Burra-Burra in Australien dargestellt, ferner guteProben von Blei und Zinn nebst den Oryden und gewöhnlichsten Sal-zen, Schwefel aus Sicilien in Stangen, als Schwefelblumcn und Schwe-selmilch, schwefelsaures Ammoniak und Chlorammonium aus den Gas-wassern, Orseille rc.
Hills, F. C., aus Deptford , hat sublimirtes kohlensaures Ammo-niak, und einen sehr großen Kuchen sublimirten Salmiak nebst großenKalisalpeter-Krystallen ausgestellt. Erstere sind mit den Gaswasserndargestellt, woran man sieht, wie diese jetzt überall eine reiche Quellefür Ammoniaksalze geworden sind; letztere aus Chilisalpctcr durch Zer-setzung mit aus Seetang erhaltenem Chlorkalium.
Richardson, Gebr., haben gereinigten Ostindischcn Salpeter aus-gestellt.
Hall, Josua, von Queenöborough, ist zu erwähnen wegen sehrbilligen, körnig krystallisirten Eisenvitriols, der sich in dieser Form trockenzu der Gasreinigung vortrefflich anwenden lassen soll.
Auch Bankart und Sohn aus Swansea und
Buckley aus Galway in Irland haben Eisenvitriol geliefert. Derdes letzteren scheint der reinste zu sein.
Lind sag in Sunderland bereitet Eisenvitriol aus verwittertenSchwefelkiesen der Kohlenfvrmation, und sättigt die überflüssige Säuredurch Digestion der Lösung mit Eisenspähnen und Blechen. Er sollganz vorzüglich gesucht von den Färbern sein, orydirt sich sehr raschan der Luft, so daß die großen Krystallgruppen bereits ganz braun