Band 
Erster Theil.
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Z06 m» Klasse. Nahrungsmittel und verwandte Gegenstände.

in hohem Grade beherzigenswertste Versuch gemacht worden, das dortgewonnene viele Fleisch in der erwähnten Art zur Nahrung der Mei»scheu zu benutzen. Die erste Sendung kam im Februar 1851 an. ^Von demselben Aussteller sind Zwiebäcke , in Form der Schiffszwiebäcke,ausgelegt. Sie bestehen aus einer Mischung von Osmazom und Säge-spänen. Die Anwendung von Sägcspänen als Nahrungsmittel beiHungersnoth ist in den bekannten Autenriethschen Versuchen selstausführlich entwickelt. Durch wiederholtes Mahlen und Backen einesdaraus bereiteten Teiges sollen sie theilweisc in eine stärkeinehlartigeSubstanz verwandelt werden und in Verbindung mit etwas Mehl «>»Stande sein, das Leben des Menschen zu fristen. Ob bei den Soyer-°schen Zwiebäcke«« die Sägespäne dieselbe sorgfältige Zubereitung er-fahren haben, ist nicht gesagt; dem Anscheine nach sind sie noch sehegrob, und werden wohl nur dazu dienen können, den Magen mecha-nisch zu füllen.

Whitney (Hereford): Ochsenfleisch ohne Salz konservirt süeSchiffer. Ein bräunliches Pulver in einen« verschlossenen Glase, dahernicht zu beurtheilen.

Fleischzwieback (meat-biscmt), eine Erfindung von Gail Borde»in London . Rindfleisch wird sehr anhaltend mit Wasser ausgekocht,die Brühe ohne Salz abgedampft, mit einer gewissen Menge Waizen-mehl gemischt, zu flachen Kuchen geformt und diese gebacken. DieseKuchen sind vollkommen trocken und ungefähr von dem Ansehen unsererBraunkuchen, nur Heller von Farbe. Der Erfinder hat eine Fabrik sol-cher Zwiebäcke in Galveston (Texas ) angelegt, woselbst die großen Prai-rien das nöthige Rindfleisch in Ueberfluß darbieten, und behauptet, daß1 Pfund solcher Zwiebäcke eine gleiche Menge nährender Substanz ent-halte, als 5 Pfund frisches Fleisch. Da der Mensch bei rein animali-scher Kost nicht eristircn kam«, so ist hier durch einen Zusatz von Messtauch das nöthige vegetabilische Nahrungsmittel geboten. Sie werdenbeim Gebrauche gestoßen, oder auch zur Ersparung dieser Mühe gleichim pulverifirten Zustande aufbewahrt, und mit Wasser unter Zusatz vo»Salz und Pfeffer zu einer gutschmeckendcn, äußerst nahrhaften Suppegekocht. Nach beigelegte««, anscheinend glaubhaften Attestaten von Ame-rikanischen Offizieren und Schiffökapitänen eignen sich diese Zwiebäckevorzüglich bei Feldzügcn in wüste««, unwirthbaren Gegenden, sowie a»flangen Seereisen, weil sie eine Menge Nahrungsstoff in einem sehekleinen Raume «lud aus ei«« kleines Gewicht reducirt, dabei in leichtverdauliche»« Zustande, enthalten. In Amerika werden sie bei den Streif-züge«« gegen die Indianer häufig angewendet.

e. Anderweite Konservationsmittel.

Dahin gehört die Ausbewahrung iin luftleeren Raume (Tucker-mann in New-York ). Der Katalog führt Fleisch, Fische, Früchte,

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