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Erster Theil.
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§. 60. Britischer Flachs, Werg und Heede .

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nte betrocknet ist, eine Handhabung, die durch die Latten sehr leicht wird. Man-ont^es an Platz, so muß man freilich auf die Anwendung derselben verzichten, undFlachs in sogenannte Kapellen oder Puppen setzen, wie es in Belgien üblich ist.>erbei werden viele Stengel verwirrt, und der Verlust ist nicht unbeträchtlich. Im>"ter und bei feuchtem, trüben Wetter, oder wenn kein Rasen znm Trocknen vor-luden, wird der in Latten eingeklemmte Flachs in Gerüsten getrocknet, welche unter^wke,,, dein Winde überall zugänglichen Schuppen angebracht sind. Die Lattenenden'je» cmf beiden Seiten auf horizontal liegenden Hölzern, und eine Reihe^'dt von der anderen etwa 3 Fnß entfernt; der Flachs hängt senkrecht herunter.

derselbe nicht binnen 3 Tagen trocken, so bringt man ihn in einen durch Dampfdhttzten Darrranm, und packt ihn dort auf einen Lattenbvdcn, unter welchem dieberühren liegen. Nie steigert man die Hitze dort über 120 Grad Fahrcnheit. Nach-8 dort getrocknet ist, packt man ihn dicht zusammen, und wartet gern

^-»oche„ ^ bevor man ihn weiter verarbeitet. Die nächste Operation ist nun» Brechen, das mittelst kannelirtcr Walzen auf verschiedene Weise bewirkt wird.

der Londoner Ausstellung bemerkte man eine Maschine, bei welcher dasselbe System^gewendet ist. Der in die Maschine gebrachte Flachs kehrt, nachdem er durch die^lielirtm Walzen gegangen ist, in die Hände des Einlegers zurück; im Falle das^chen j,„ genügenden Maße geschah, ist es der Beurtheilung des ArbeitersKlasse», ob er nicht eine zweite Operation damit vornehmen will. Bei BernardKoch liegen zwölf kannelirte Walzen in zwei Reihen übereinander; der Flachs^ Zwischen ihnen hindurch, so daß er anf der einen Seite eingelegt wird und auf^ andern Seite herauskommt. Die ersten Walzen haben stärkere Einschnitte, als, b letzteren. Bei dieser Einrichtung verliert der Arbeiter, welcher den Flachs cin-lu, Beurtheilung über die Güte der durch die Maschine geleisteten Arbeit, und^"^lveite Operation ist mit größeren Umständen verknüpft. Jene Einrichtung, wobelachg an die Stelle zurückkehrt, auf welche derselbe eingelegt wurde, ist offenbar

Zuziehe».

Der gebrochene Flachs wird nun durch Maschinen geschwungen, bei denen höl-Schwerter, die gleich Speichen au einem Rade befestigt sind, und sich in der^">nte 3—400mal um ihre Achse bewegen, den von dem Arbeiter vorgehaltenen^chsbüschel treffen, und eine überaus vollkommene Arbeit liefern. Mit der Arbeit^ Schwingens endigen sich die Operationen in der Flachsbereitnngs-Anstalt derkU'en Bernard und Koch, und der Preis solchen Flachses schwankt nach Maßgabelj^ ^"te zwischen 45 bis 70 Schilling (15 — 84^6)6.) pro Centner. Die sämmt-Kosten der Bearbeitung solle» sich pro Centner bis zu diesem Stadio aus^.^chllling --- 8 Rthlr. 10 Sgr. belaufen. Der »»gemein große Abfall vonchewe wird anf zweifache Weise genutzt, indem die gröberen Theile von den feinerenleid und die ersteren znr Papicrfabrikation, die letzteren zur Heizung des Daiupf-'s s, welcher die Maschine in Bewegung setzt, benutzt werden. Es war nicht dasj,^"3ste andere Brennmaterial vorhanden, und die Maschine von 10 Pferdckraft war^ 'Uten Betriebe. Natürlich gehören zwei Personen dazu, von denen die eine die,sjx naheliegenden Schuppen befindliche Schcwe heranschafft, während die andere^ ^o» einer schiefen Ebene unter den Kessel schiebt. Die Feuerthüren können beiF^"ellen Verbrennung des Materials natürlich nicht geschlossen werden. Aus den^"'erei, Theilen wird Papier gemacht. Herr Plnmmer in Newcastle wendet beiüiid *"^^kn Schwingemaschinen seit einiger Zeit statt der Schwerter Bürsten an,^""t damit ein Vortheil erzielt zu sein. Er wendet die Bürsten auch beich . Eitern Bearbeitung des Flachses vielfach an, sowohl allein, als mit feinen He-^mischt. In dieser Beziehung wurde das Verfahren in Newcastle vollkom-d-ird*' Belfast gefunden. Die Vollendung der Arbeit, das Englische linisiwch

° hier wie dort nicht durch Maschinen, sondern durch Handarbeit bewirkt. Ist

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