tz. 69. Gummi-Arten. 429
Arten, dann die harten, schleimigen und flüssigen Harze, endlich dieFederharze, die Gummisurrogate aber im folgenden Paragraphenbetrachten.
Unter den hieher gehörigen größeren Sammlungen ist zunächsteine Serie von Gummi-Arten und Harzen des bereits oben genanntenT. A. Pieris von Kandy aus der Insel Ceylon zu erwähnen.
Der Fabrikant E. Rea, Wardourstr. London , sandte eine reicheSammlung von Harzen, Firnissen, Siegel- und anderen Lacken undPolirmitteln;
die Insel Ceylon eine manigfaltige Sammlung tropischer Gummi-Sorten und Harze.
Aus Ostindien war eine sehr reiche Sammlung von Gummi,Harzen und Firnissen eingesandt.
I. Gummi-Arten.
Die wichtigsten derselben sind: das Arabische, zu welchem das Uambaor-, Tor-(inricum) und Geddagummi gehört, das Senegal - und Berberische Gummi,täinmtlich von Akazien-Arten, ^.cacia vor», aralnea, Anmmikora, 8e^»I, Veröle undwch-insonü; sodann das Trag anth gummi, ein im Orient, namentlich in Klem-men, Armenien und dem nördlichen Persien aus dem Traganthstrauche ausschwitzen-der, oder auch von dem in Syrien wachsenden ^.«tra^aln» creticn» und Anmmikergesammelter Pftanzenschleim.
Afrika erzeugt den größten Theil des in den Handel kommenden Gummi. Ein^deutender Theil desselben gelangt mit anderen Afrikanischen Produkten der Ost- oderS°maliküste Afrika's durch Aden und Arabien nach Zndien. Einige seine, aus AdenZugesandte Arten kamen von dort zur Ausstellung.
Außer den dürren Ebenen Afrika's wird auch in Indien ein großer Theil dieserWaare von der Lcacia arabica und von anderen Arten derselben Gattung gewonnen.Ä»ch Arten anderer Gattungen, als: bVronia, Nekia, Wrrwsopa geben Gummi, sowie Arten von tkoclilosziernnun und 8tercii!ia ein Surrogat für Traganth. Siebuden mannigfache Anwendung in der Medizin, die unreineren Gummisorten nachdemgeklärt sind. Auf Grund der Schleimigkeit ihrer Auflösungen finden mehrere inben Gewerben Anwendung; andere find hauptsächlich wegen ihrer adstringirendenEigenschaften geschätzt, wie die der Lutes, Lvmlmx, Uoringa und viosp^ros.
Babool-Gnnnni (wcscia arabica), kam aus Bengalen; Kheir-Gummi von der^eacia tkateclin, aus Rajpootanah; lluwma feZota (Vcacia lencopkaoa), aus Viza -gapatam; Labaal taca, Leekur Avnü (Lcacia Varnesiana), aus Bengalen. Gummigattie, ein Gummi, welches im Concan, Gnzerat und Dekkau vom gemeinen „Babooluder der weacia arabica gewonnen wird, und dem Arabischen Gummi sehr ähnlichkam aus dem Innern der Präsidentschaft Bombay . Es wird hauptsächlich nachGroßbritannien wieder ausgeführt. Jährliche Einfuhr in Indien : 360,867 Pfund.
Gummi vom Margosa-Baum (Nokia wraüiraolita), aus Madura, Tinnivelly
^»d Preianicottah; Gummi der gemeinen Anisschwale (Lernn!,-» Llepliantum); LaZacla
^gota (Nimusops LlenAi); UallaZa feAota (UarinZa xterigasperma), aus Vizaga-batam; Lallee §anä, oder unächtes Traganth, das Gummi der 8tereulia nreiis,onnnt aus der llmgegend von Tanna ; es ist Alles, was das nndische Kommilteeerlange» konnte, und wurde aus einer Privatsammlung entnommen. Es wird in°enl Bazar in Bombay nicht verkauft und ist auf Veranlassung des Central-Kom-vnttöe's in Kalkutta eingesandt worden.
Kutira (Luteera), ein anderes Surrogat für Traganth (OocUospermum Lass)--