432 IV. Klaffe. Vegetabilische und thierische Stoffe.
i^areeila jeKota von dem Jambusenbaum (.lambosa vulgaris), aus Vizagapatam.
Abdul-H amid, der Aegyptische Kommissar, hatte Ammoniak-Gummi (6-moniacum) ausgestellt; dies Gummiharz kam ursprünglich, aus dem nordöstliche»Afrika , aus den Umgebungen des Tempels des Jupiter Ammou im Reiche Bark«,wovon es seinen Namen hat, von Ikerula tinAitara; außer der Apotheke braucht ma»es, in Verbindung mit Mastir und Hausenblase, hauptsächlich zu Kitt, um zerbroche-ues Porzellan und Glas herzustellen.
Ammoniak-Gummi von varema ammaniacum abstammend, wird aus PerfieNund Arabien in Bombay eingeführt und hauptsächlich nach Großbritannien wiederausgeführt. Jährliche Einfuhr in Indien : 132,286 Pfd.
Gojar-Gummi. Ueber dieses Gummi ist kein Bericht eingegangen.
^sakoeticla, Stinkasand oder Teufelsdreck, von kdartlwx koetiüa abstammend,ein gelblichweißes, rosenrothes oder braunes, in der Medizin seit alter Zeit alstrampfstillendes Mittel berühmtes Gummiharz; man schätzt sehr, wenn es glatt bricht undim Bruch etwas mcindelartiges, weißliches hat. Dieses Gummi wird aus dem P""fischen Meerbusen und Sind eingeführt, und hauptsächlich nach verschiedenen Gegen-den Indiens wieder ausgeführt. Jährliche Einfuhr in Indien 324,920 Pfd.
Bdellium, eine Art Myrrhen, medizinisch gebraucht, aus Aden.
Bdellium aus Bombay. Bon diesem Gummi sind zwei Arten entdeckt worden,die eine ist fest wie Wachs, die andere die gewöhnliche dunkle Sorte. Man findetes hauptsächlich in Persien , Arabien, Cutsch und Sind und es wird meistens nachKalkutta und China wieder ausgeführt. Es wird als Arznei gebraucht. Mittelzahlder jährlichen Einfuhr Indiens 177,887 Pfd.
Bdellium aus Cutsch. Das vorhandene ist in Cutsch gesammelt, der größteTheil wird aber wahrscheinlich aus Arabien und von der Somali-Küste Afrika '^dorthin eingeführt.
kisepslapi puln, älorsaicslii, Lalssmoäenclron ^Aalloclm (J.w)'ris Aommiker»),aus Vizagapatam und Ganjain.
Myrrhen, Herabole und Bysabole. Myrrhe wird aus Afrika eingeführt'Ilr. Stocks hat nachgewiesen, daß das Bdellium, eine geringere Art Myrrhen, vo»Lalssmaüenüron ÜI/rr>m herrührt, vr. Nicholson entdeckte es in Kattywar, U»dwahrscheinlich wird es in andern Theilen Indiens - gewonnen.
Gummigutt (LamkoZia, knmmi Kiittae), ein gelbes Gummiharz. Es wird a»öSingapore, China und der Straße von Malacca eingeführt und hauptsächlich nachGroßbritannien wieder ausgeführt. Jährliche Einfuhr Indiens 26,804 Pfd; >na»gebraucht es in der Medizin, zu Firnissen, zur Kalk- und Waffermalerei. Vorzugliches Harz dieser Art hatte Dr. Cleghoru aus Indien eingesandt.
Outta trap, Fangleim, als Vogelleim benutzt von J.rtocarpus incisa, kam aN^Singapore .
Cutteemundoo- oder Kattimundoo-Gummi (Lupborbia nereikolm), eingesendetvon W. Elliot aus Vizagapatam. Die Nützlichkeit dieses Gummi soll darin be-stehen, daß es Eisen mit andern Substanzen verbindet, z. B. Klinge und Griff ein^Messers. Es wird auch in der Medizin gebraucht und ist von heftiger drastisch^Wirkung.
IV. Flüssige oder Weich-Harze und natürliche Balsame.
Thenganet-Harz zur Betheerung von Schiffsboden, aus Arracan. Thenattnh'zum Ueberziehen papierner Schirme und als Firniß zum Gebrauch bei der Bereitungvon Papier maclre. Thetsee (Nelanorrlioea >isitatis8im»), als Lack gebraucht, n"Arracan. Schwarzer Firniß aus Assam, Harz von Oclin» rvoclier, aus Kalkutta »nMeernt. Das Mark des Gaup-Baums (Oiosp/ros Lmbr^opteris) aus Bhag» 'Pore. Mehrere Sorten von Dhrop, ein Räucherwerk, aus Nepal , Bhotan. Dikn^