Band 
Erster Theil.
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440
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440 IV. Klasse. Vegetabilische und thierische Stoffe.

taktische mag derselben Pflanzenart angehören; das Siamesische ist von d"»Jloox^Iuiu (I-oureiro). In China und der Türkei wird es sehr hoch gehalten. 3"China zerstößt man es zu seinem Pulver, mischt es mit einer gumnnartigenstanz und legt es auf kleine Scheite Holz, welche in den Tempeln verbrannt werd«»'um Wohlgernch zn verbreiten.

Rechtes Spikenard oder Nardos, welches die Araber mit den Schweifen d<öHermelins gleich schätzen, war mit Aloeholz zusammengestellt, da dies ebenfalls einIndien und anderen östlichen Gegenden sehr hoch geschätztes Räucherwerk ist.

Saffranöl vom Rajah von Kotah aus Rajpovtana; Wohlgerüche des Chnmp«'-spanischen Jasmins w. (Ntctmlia lllrampaea, .lasnünum gramtillorum und ssasminuw8ambae), von einem eingebornen Parfümeur zn Gasipur.

Reines und schönes ätherisches Oel aus Citroneuschalen zeigte I. Canalesaus Malaga unter dem Namen Simonien-Essenz; auch aus Ceylon und von der'Portugiesen Leal war diese Essenz eingesandt. Die Wichtigkeit derselben für d!«Konditoreien kann daraus entnommen werden, daß ein Haus in Leipzig in eine»'Jahre 2000 Pfd. an Konditoreien absetzte.

Noch mehrere andere wichtige Essenzen waren von Ceylon , von wo besonderCajeput-Oel (ülolaleuoa llafoputi), Zimmt-Oel, bitteres und süßes (lliimamonM»'ro^tanicniu), Gewürznelken-Oel (Uar/ogl^llus aromaticus) und Citronen-O^slütrus niotliea), nach England gebracht werden, ausgestellt: namentlich sandte»Pillet O'Halloran und Comp. von Cvlvmbo Proben von Zimmt nebst äth^'rischen Oelen davon, welche den Preis erhielten; desgleichen T. A. Pieris »»»Kandy dreißig Proben von Medizinalölen.

Vorzügliches Pfeffermnnzöl (Aentlm piporita) zeigten die Fabrikanten H.und L. B. Hotchkiß zu Lyons im Staate Rew-Uork; Pfeffermünzöl in festerstatt — eine besondere Seltenheit— hatte Salnce aus Chambery ausgestellt.

Lorbeeröl vom Flusse Pomeroo», Esseguebo in Britisch Guiana, sandte I. ^Stutchbnry; es soll von der Crevüaxlme opikera Hers herrühren, und wird vo»den Eingebornen in ausgedehntem Maße bei Gliederschmerzen gebraucht, ist auch ^vorzügliches Anflösungsmittel für Federharz.

Waldwollöl, ein Destillat von Kiefernadeln zu Einreibungen bei rhennn^»schen Leiden, sandte die schon oben erwähnte Wäldwollfabrik zu Humbolds-Au 1'^Breslau , die Flasche zu 5 und 10 Sgr.; dieselbe Waldwollertrakt, zur Bereitn»^von Bädern gegen rheumatische Unterleibs- und Brustleiden, das Pfd. zu 25 Sg»-

Co gnac-Oel, das Pfd. zu 70 Rthlr., sandte Busch zu Frankfurt a. ^ ^derselbe rektifizirtes Oel, das Pfd. zu 00 Rthlr.

Birköl, wird gleich dem Birkentheer durch trockne Destillation aus der Birk^rinde gewonnen; gute Proben desselben sandte das Kaiserl. Russische Forstsstitut zu Lismsk im Petersburger Gouvernement, Distrikt von Ozarskoe Sielo.

Dasselbe findet theils in der Tierheilkunde, theils bei der Bereitung künfflicher Rumsorten Anwendung; des Birkentheers bedürfen die Russen zur Jnch^fabrikation.

') 2. Mos. 30, 23. Jes. 43, 24. Hes. 27, 1g. Hohel. 4, 14. Das»romaticus der Alten.

2) Die Blätter haben grüne Dornen an Rand und Rippe. Oken, Naturgff^'Bd. III. S. 608 ff.

4. Buch Mos. 24, 6. Ps. 45, 9. Hohel. 4, 14. Sprüchw. 7, 17. 2°^13, 39. Im Orient Paradiesbaum (Lxcoecaria JAalloolm I-.) genannt.