502 V) Klcissc. Betriebsmaschitieii, Eisenbahugegenstände u. Wagen.
Die mit feststehenden Cylindern versehenen Maschinen sind von folgendenAnsstellern geliefert worden:
Maudslay, Söhne, und Field in London , Charles Collinge undComp. in London, W. Fairbairn nnd Söhne in Manchester , Benj. Hickund Sohn in Bolton, John Penn nnd Sohn in Greenwich , Thomas Ed-wards in Birmingham .
Als von geringerer Bedeutung erwähnen wir noch: Dodds und Sohn inRotherham (transportable Maschinen nach dem Lokomotivsystem), Ebbw Valcnnd Comp., Lynch und Jnglis in Manchester, Will. Mac Naught in Lon-don , (der Aussteller sucht das Woolfsche System mit einem hoch- und einem Nie-derdruck-Cylinder auf die gewöhnlichen Balancier-Dampfmaschinen mit Niederdruckanzuwenden); John William in London (eine kleine, aus Rollen laufende trans-portable Dampfmaschine nach dem Lokomotivsystem); während wir die in der land-wirthschastlichen Abtheilung stehenden nnd hauptsächlich zn landwirthschaftliche»Zwecken dienenden Maschinen unten noch besonders besprechen werden.
Durch Einfachheit und Geschmack in der Anwendung, höchst ruhigen Gang,sowie durch treffliche Ausführung zeichnen sich unter den vorgenannten Maschinenganz besonders die von Maudslay und von Charles Collinge aus. Eigen-thümlich ist überdies bei der ersteren Maschine die einfache Anwendung der Stephen-sonschen Erpausivnsvorrichtung, sowie bei der zweiten eine höchst einfache Vorrichtung,vermittelst welcher eine rasche Umkehrung der Bewegung bewirkt werden kann.
Hübsch gearbeitete und gut arbeitende Maschinen sind ferner die von Fairbairn,Hick und Edwards. Die Maschine von Penn hat die schon bei Besprechungder Schiffsmaschinen angeführte, den Erbauern eigenthümliche Einrichtung, wobeider Kolben niit einem konzentrischen, den Boden nnd Deckel des Cylinders durch-dringenden Rohr verbunden ist, in welches zur Ersparung der Parallelbewegung dieKolbenstange eingeführt ist.
Aussteller von oseillirenden Maschinen in der Englischen Abtheilung sindfolgende:
Hodge und Batley in London , B. Hick und Sohn in Bolton, But-terley und Comp. zu Alfreden bei Derby, Will. Pope und Sohn in London ,Claytou, Shuttleworth und Comp. zu Lincoln, H. Bessemer in London ,Robinson und Rüssel in London, Will. Croskill zu Beverley, JohnEvans und Sohn in Leith, Will. Joyce zu Greenwich , Hawthoru undComp. in Leith.
Bei vielen dieser oscillirenden Maschinen ist sehr wenig auf Eleganz und gntcAusführung gesehen worden. Die am schönsten gearbeiteten Maschinen sind die vonWill. Pope und Sohn, Robinson und Rüssel (von 25 Pferden), B. Hickund Sohn und Will. Croskill.
Was die allgemeine Konstruktion der fraglichen Maschinen betrifft, so lassen sichbemerkenswerthe Verschiedenheiten nur etwa in Bezug auf die Lage der Oseillations-achse oder auf die Art und Weise der Zu- und Abführung des Dampfs erkennen.
In ersterer Beziehung befindet sich — und zwar in den meisten Fällen — derSchwingungspunkt in der halben Länge des Cylinders, nnd die Zn- nnd Abführungdes Dampfs geschieht dann meistens in der hohlen Schwingungsachse selbst, oder eSfindet die Schwingung an einem der Enden des Cylinders, meist unten, statt. In dieser»Falle befinden sich nur die Maschinen von Evans und von Hawthoru, sowie dievon Will. Vnyee in Greenwich , bei welch letzterer sich die Schwingungsachsioben befindet, und weshalb auch dieser Maschine vom Erbauer die Bezeichnung„Pendelmaschine" beigelegt wurde. Alle angeführten Maschinen schwingen übrigensvertikal, mit Ausnahme der von H. Bessemer in London , welche in horizontalerEbene schwingt, und .auf diese Weise höchst einfach ihre Bewegung auf die von ihr