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Erster Theil.
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8-87. Transportable Dampfmaschinen für landwirthschaftliche Zwecke. 507

Maschine, nebst Welle, Schwungrad und Winkel mit demselben inVerbindung brachte, und dem Ganzen ein, den Lokomotiven ähnliches,Mit Federn versehenes Fahrgestelle gab.

Die Englische landwirthschaftliche Abtheilung enthält im Ganzennicht weniger als 15 solcher transportablen Dampfmaschinen, und au-ßerdem noch 3, gleichfalls zu landwirthschaftlichcn Zwecken bestimmte,aber mehr stationair konstruirte Maschinen.

Obgleich jene 15 Maschinen, dem äußeren Ansehen nach, sämmtlich dem Loko-Usotivsystem nachgebildet und insbesondere die Kessel nach dem hierbei allgemeinNngefiihrteii Röhrensystei» konstruirt sind, so finden doch, namentlich in Bezug aufdie Anordnung der Betriebsmaschine selbst und der ihr zugehörigen SpeisepumpenManche Verschiedenheiten statt, die wir indessen hier nur ganz im Allgemeinen an-deuten können. Die gewöhnlichste Einrichtung besteht darin, daß sich auf dem Feuer-ten — und zwar, wegen der Verbindung der Kolbenstange mit der Kurbel, etwasbitwärts — der horizontal liegende Dampfehlinder befindet, und die Bewegung desKolbens der an der andern Seite, nächst dem Schornstein liegenden MaschincnwelleMittelst Kuliffenführung, Pläuelstange und Kurbel mitgetheilt wird. Die Bewegungder Schieber und der Speisepumpe geschieht von dieser Welle aus, wie auch bei an-deren Maschinen, mittelst Erzentriks, oder auf sonst gewöhnliche Weise. Außerdem>st die Maschine mit Regulator und den nöthigen Sicherheitsvorrichtungen am Kesselverbunden. Bei einzelnen Maschinen ist ein, den Kessel überragender Dampfsammlcr(Dom) vorhanden, bei anderen ist dies nicht der Fall.

Solche Einrichtung haben die Maschinen von Clayton, Shuttleworth undEomp. zu Lincoln, Garret und Sohn zu Sarwindam (Snffolk), Barrct,Erall und Andrews zu Reading, Charles Burrel in Thetford, Will.Hensmann und Söhne zu Louth (Lincolnshire ), Turner und Comp. zu3pswich.

Abweichend hiervon liegt bei einzelnen Maschinen der Dampfehlinder auf dem höch-st Theile des Feuerkastens, wie bei John Caborn, Den ton zu Granthain,* ^ansome und May zn Jpswich (Dampfehlinder nach Penn's Rohrsystem), Blit-zn in Northampton .

Bei einer Maschine, der von Richard Hornsbh und Sohn zn Granthain,A der Dampfehlinder im obern Theil der Fenerbüchse selbst enthalten.

Eine Maschine, nämlich von Freemann, Row und Hansom in London istWt anßenliegendem oscillirendem Cylinder, und eine mit dem Namen „California "^Zeichnete Maschine mit zwei oben auf der Feuerbüchse liegenden Cylindern versehen.

Von der Anordnung der vorbemerkten Maschinen weichen am meisten die vontrford und Söhne zu Boston und Skirbcck'S Eisenwerken (Lincolnshire ) ge-iferten beiden Maschinen ab, bei welchen die Dampfmaschine, von denen die eineeitle stehende, die andere eine oscillircnde ist, nebst ihrer Welle und den an dieserZugebrachten Bewegnngstheilen, in einem besonderen, dem Fenerkasten gegenüber lie-stknden, mit einer Thüre versehenen Gehäuse befindlich, und also von außen nichtsichtbar sind. Diese Einrichtung bietet jedenfalls den Vortheil, daß die Maschine vorAbkühlung geschützt und zugleich der Beschmutznng nicht so unterworfen ist, wie dieulli freiliegenden Cylindern.

Ueber die relativen Vorzüge, welche die vorbemerkten Maschinen besitzen, unter-teil wir es, ein Urtheil ausznsprechen, da hierbei der Gebrauch entscheiden mnß.Die meiste Sorgfalt in der Ausführung ist übrigens auf die von Tnrford zuDosten, Clahton Shuttleworth zu Lincoln, Garret und Sohn zu Sarwiu-dain (lururiös gearbeitet), Ransome und Mai in Jpswich (gut und solid gear-