Band 
Erster Theil.
Seite
520
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520 Klasse. Betnebsmaschmen, Eisenbahngegenstänbe u. Wagen.

John Warner u. Söhne in London in der beweglichen Maschinenabtheilung aus-gestellte, doch aber mit einem eisernen Gestelle versehene Göpel, welcher zunächst zumAuspumpen des Wassers aus einer darunter befindlichen Senkgrube bestimmt ist.

Um dem Räderwerk des Göpels einen mehr geschlossenen und damit stetigenGang zu geben, haben andere Aussteller eine Anordnung gewählt, welche allerdingsdiesen Zweck vollkommener wie die vorangeführten Maschinen erreichen werden. Essind hierzu zunächst die von Barret, Erall u. Andrews zu Reading ausgestelltenMaschinen zu zählen, welche außer den vorerwähnten Vorzügen noch die der größer»Solidität und des geringen von ihnen eingenommenen Raumes besitzen. Ein guß-eiserner, zur Erzielnng der nöthigen Standfähigkeit mit seinem untern Rande aufeinem hölzernen Kreuze befestigter Cylinder ist oben durch einen drehbaren Deckeloder Haube geschloffen, aus welcher die zum Einstecken der Zughebel dienenden Hülsenangegossen find. Der Cylinder ist an seiner inneren Peripherie mit einem Zahn-kränze versehen, in dessen Zähne drei in dem Deckel selbst um Zapfen frei drehbareTreibräder eingreifen. In der Achse des gußeisernen Cylinders befindet sich die senk-rechte Treibwelle, im Deckel und Boden desselben frei drehbar. Am oberen Theildieser Welle ist ein Zahnrad aufgesteckt, welches in die Zähne der bereits bemerktenfrei laufenden Treibräder eingreift und von denselben in Umdrehung versetzt wird.Der untere Theil der Treibwelle trägt ein größeres, an der unteren Fläche mit leichtkonischem Zahnkranz versehenes Rad, welches in einen entsprechenden konischen Triebeingreift, dessen horizontale Welle die Bewegung auf die zu betreibende Maschinefortpflanzt. Solche Maschinen hat die oben genannte Firma mehrere in verschiedenenGrößen ausgestellt, je nachdem dieselbe mit 1, 2 oder 4 Pferden bewegt werden soll.

Eine dem Prinzip nach mit diesen Maschinen übereinstimmende, aber in derAnwendung der Theile in mehrfacher Hinsicht und besonders auch darin abweichendeKonstruktion, daß die Maschine nicht in einem Gehäuse verschlossen ist, sondern alleTheile frei stehen, ist in der Amerikanischen Abtheilung (jedoch ohne Nummer undFirmenangabe) ausgestellt.

L. Maschinen ;mn Wiegen und Heben,

mit Ausnahme der bereits (S. 517) besprochenen hydraulischen Pressen.

8. 95.

Waagen.

Wir haben in dieser Abtheilung nur diejenige Gattung von Waagen zu be-trachten, welche zu Zwecken des Handels und der Gewerbe, sowie zu gewöhnlichenHaushaltungszwecken, nicht also zu feineren Wiegungen dienen. Solche Waagen,welche wir allgemein mit dem Namen Kommerzialwaagen bezeichnen wollen, sind vonfolgenden Ausstellern geliefert worden, nämlich von Henry Pooley in Liverpool,Will. Lewis Nicholl u. Comp. in London , Jonathan Davidson u. ComP.in Edinburg, John Craig in Liverpool, John James n. Comp. in London ,Will. C. Day u. John Millward in Birmingham , A. u. V. Smith undComp. zu Paisley, Deane, Dray u. Deane in London , Mapplebeck undLow in Birmingham, H. Cadel in London, Thomas Medhurst in London ,Will. Morris in London, Beranger n. Comp. in Lyon und A- Broemelin Arnstadt .

Die ausgestellten Waagen bestehen aus gewöhnlichen gleicharmigen Waagenund Waagebalken von größeren und kleineren Dimensionen, einigen gewöhnlichen