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Zweiten ovälförmigen Arnl dergestalt verbunden, daß beide zusammen die Form einerhalben Ellipse besitzen. Beide Arme find mit Theilung und einem Laufergewicht^rfehen und zwar dient das kleinere, auf dem geraden Arm verschiebbare zur An-tzabe der Pfunde und das größere, welches mittelst eines um einen festen Mittel-punkt drehbaren Hebels auf dem ovalen Arm sich verschieben läßt, zur Bestimmungb" Centner. Die bei der oben beschriebenen allgemeinen Einrichtung dieser Waage"forderlichen Auflagegewichte werden also hiernach entbehrlich und zugleich der Vor-teil erreicht, daß die zum Wiegen allein nöthigen beiden Laufergewichte mit derWaage selbst in Verbindung gebracht sind. Außer den im Vorhergehenden beschrie-benen Brückenwaagen sind noch zwei davon abweichende Arten vorhanden. Bei der"uen von ihnen befindet sich der Waagebalken in dem Kasten selbst und steht so weitPus demselben hervor, als die nothwendige Verschiebung des Lansergewichts es er-fordert; bei einigen Waagen dieser Gattung ist der Waagebalken mit einem Charnierversehen, um ihn beim Nichtgebrauch der Waage umlegen zu können. Die andere,'lrt von Brückenwaage hat unten im Kasten eine gleicharmige Waage und trägtüsr zwei größere Schnaken oder Brücken (die eine für die Last, die andere für Ge-wichtssteine), welche indessen mit zwei kleineren oben befindlichen Schaalen fest ver-bunden sind, zwischen denen sich eine feste zum Auflegen des Gewichtsvorraths die-nende Tafel befindet. Diese Waage, wobei Gestelle und Schaalen entweder von Holz°ber von Eisen sind, bietet nur den Vortheil, daß sie beim Wiegen kleinerer Lastenbsn Gebrauch der hochgelegenen Schaalen erlaubt und dadurch in solchen Fällen"uigc Bequemlichkeit bietet.
Von sonstigen Wiege-Einrichtungen, welche wir in der Ausstellung fanden, und"e einer besonderen Anführung werth find, erwähnen wir nur noch einer einfachen"ud zweckmäßigen Verbindung zweier Waagen, nämlich einer gewöhnlichen Schnell->vaage mit einem einarmigen Hebel, welche mit 1 Pfund eine Last von 100 Pfunv§u Wiegen gestattet (eine übrigens schon in Gerstners Mechanik beschriebene und ab-bildete Einrichtung), sowie ferner eine recht sinnreiche Kombination, welche denbweck hat, bei den Waagen mit oben liegenden Schaalen (Tafelwaagen) eineburallele Bewegung der Waagschaalen zu erzielen. Endlich erwähnen wir einer vonWill. Morris ausgestellten eigenthümlichen Waage, welche die Einrichtung besitzt,uß sie den Inhalt der Schaale von selbst abwirft, sobald derselbe ein gewisses Ge-bucht erreicht hat, und daß sie au einen, Zifferblatt das gewogene Gewicht angiebt.^uf eine Beschreibung dieser verschiedenen Kombinationen müssen wir indessen hier^sichten, da ohne Zeichnung dieselbe nicht deutlich werden würde.
Gleicharmige Waagen mit messingenen Waagebalken sind in verschiedenenGrößen von verschiedenen anderen Ausstellern geliefert worden. Obgleich solcheWaagen ebenfalls ihrer Bestimmung nach theilweise zu den Kommerzialwaageu zu"chnen find, so sind sie doch gleichzeitig auch mit Waagen zu physikalischem Ge-suche ausgestellt und werden daher in der betreffenden Abtheilung (Klaffe X.)^procheu werden.
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K r a h n e».
Einen Ueberqana von den Wiegevorrichtungen zu denjenigen Maschmen undVorrichtungen, welche zum Heben von Lasten dienen, bilden die von zwei Ausstellern«-lieferten Wieg kräh neu Der Zweck dieser Maschmen, welche m Deutschland '°°hl kaum in Anwendung sein werden, besteht darin be.m Hebe» von Lasten inHäfen, Magazinen Gießereien u. dgl. mittelst der bekannten Hebelrahmen zugleichMch das Gewicht der gehobenen Lasten bestimmen zu können. Es läßt sich nicht