582 VI. Klasse. Fabrikmaschinen.
kurz Verbindungen getroffen waren, die in einem Lande der Mechanik wahrhaft iibe^raschen mußten.
Gatti und Bella in London hatten unter Nr. 450 eine Quetschvorrichtnffbfür ölhaltige Samenarten mit konisch geformten Läufern auf horizontalen Bettst^geliefert. ,
Während in Deutschland und Frankreich die in Amerika üblichen seidenen BeU^zum Mehlgewinnen verwandt werden, bleiben die Englischen Müller beharrlich bei ^Drahttuchbeuteln. Die Ausstellung war daher auch vorzugsweise durch Sichte^richtnngen mit solchen beschickt. Es hatten ausgestellt:
' H nnt in Botleymill unter Nr. 422 einen Beutel in senkrechter Lage mit Bürstet
Bedford in Millhill bei Leeds unter Nr. 426 eine ähnliche Sichtemasch"^'jedoch mit etwas geneigt gelagertem Cylinder, in welchem ebenfalls Bürsten arbeitet^'Um eine Reinigung der Maschen des Drähtgewebes des Sichtecylinders zu bewirk^'wurde derselbe langsam gedreht und außerhalb der Einwirkung rotirender Bürstwalz"'unterworfen;
Blackmore in Wandsworth unter Nr. 428 einen Beutel aus wollenen Gewebt'der in Ringen an den Enden in geneigter Lage aufgehängt war, gedreht wurde, n»gegen den von außen Schläger arbeiteten, um das Durchständen zu befördern;
Spiller in Battersea unter Nr. 436 eine gewöhnliche Sichtemaschine; ebennShore in London unter Nr. 438. An letzterer waren Schläger statt BürstenBeförderung des Durchganges zwischen den Maschen der Gewebe.
Coombe in London hatte unter Nr. 444 einige Modelle von Reinigungs- ü»Sichtemaschinen mit Drahtgeweben und Bürsten ausgestellt.
Weatherley in London unter Nr. 441 eine Reinigungsmaschine für Rostü^mit Drahtgewebcn und Bürsten aus gespaltenen! Fischbein statt aus Borsten.
Millington in Newark -npon-Trent unter Nr. 462 eine Reinigungsmasch^mit Drahtgeweben und Bürsten aus gespaltenem spanischen Rohr.
Dagegen Rankin in Liverpool unter Nr. 466 und
Ashby in Sheffield unter Nr. 430 Reinigungsmaschinen mit Drahtcylind^gewöhnlicher Einrichtungen.
Houyet in Brüffel unter Nr. 125 mit einem Satz von Maschinen zumhülsen, Schlichten und Schleifen von Reis. Für ersteren Zweck waren Vertikalst^ben mit Hanschlägen, für letzteren Zweck dagegen eben solche Scheiben in geschloffenGehäusen angeordnet. Außerdem hatte derselbe ein Modell einer Mahlvorricht^mit Luftzuführung durch die Buchse, bei Anwendung eines Ventilators, ausgesteb'sowie eine Graupenmühle gewöhnlicher Art.
Debaune in Antwerpen unter Nr. 131 mit einem Modell einer gewöhnlicheWählvorrichtung und
Train in Huy unter Nr. 167 mit einer Reinigungsmaschine für KörnerSchüttelsieben.
Frankreich hatte sich betheiligt durch Einsendungen von
Bouchon in Paris unter Nr. 431 mit einer Handmühle und vorgelegt
Beutel;
Huck in Paris unter Nr. 541 mit einer Auswahl von Schrotmühlen mittalleuen Mahlscheiben; ^
Mesnier und kartier in Pontoise unter Nr. 635 mit einem Mahlgn^'aus 2 Steinen bestehend, auf einem sehr zweckmäßig konstruirten gußeisernen Mn"gerüste, konischem Radbetrieb und Zuführung von Lust zwischen die Mahlst»^durch das Steinauge;
Mauzaize in Chartres unter Nr. 924 mit einem Betriebsapparat für Länst'