Band 
Erster Theil.
Seite
585
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^ 141. Vorbemerkungen zu Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung. 585

Belgien hatte sich betheiligt durch

Göthem in Lembercq unter Nr. 124 mit zwei Centrifugalmaschinen zum Ab-weiden des Syrups und zum Decken von Zucker.

Holland hatte durch

Gooßens in Delst unter Nr. 77 eine Maschine zur Anfertigung von Zünd-hütchen geliefert. Bei dieser Maschine waren alle Vorrichtungen, die sonst getrennt"Mieden werden, zum Ausstößen des Kupferblechs, zum Pressen desselben, zum Füllen

Decken der Hütchen, vereinigt, wodurch es angeblich ermöglicht werden soll, großeLengen in kurzer Zeit zu liefern.

Die Schweiz hatte durch

Darier in Genf unter Nr. 61 einen Durchstoß zur Anfertigung der Zeiger für'"schenuhren ausgestellt. Eine elegante sauber gearbeitete Maschine.

Frankreich endlich hatte beigetragen durch

Nillus in Graville unter Nr. 1371 eine Zuckerrohrpresse mit 3 Preßwalzen"»d durch

Cail und Comp. in Paris unter Nr. 1557 eine Vacuumpfanne von umsich-

und sehr tüchtiger Arbeit mit zugehöriger Dampfmaschine.

o. Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung.

K. 141.

Einleitende Bemerkungen.

. Die Maschinen, welche zum Ersatz der früher ausschließlich von^ Hand des Arbeiters bewegten und geführten Werkzeuge dienen,Men jn neueren Zeit eine desto bedeutendere Stelle in der aus-Mden Mechanik eingenommen, je höher sich die Anforderungen anmit denselben hergestellten Metallfabrikate, und ganz besonders^ für Vermittlung des Verkehrs und zum Dienste der Industrie her-stellten mechanischen Vorrichtungen gesteigert haben. Die Fertigungvn Werkzeugmaschinen setzt daher da, wo sie zu einer großartigeren^ktwickelung gelangen soll, nicht das Vorhandensein einer Industrie,"che mechanischer Mittel bedarf, sondern einen bereits bis zu einem^heren Grade entwickelten Maschinenbau voraus, zu dessen Gebrauchb Werkzeugmaschinen wesentlich hergestellt werden, und folgt daher^ industriellen Entwickelung erst in zweiter Stufe, ist aber zugleich,

. ° sie sich ausgebildet hat, eines der wesentlichsten Beförderungsmittel^selben. Es ist hieraus von selbst klar, daß der Werkzeugmaschinenbau, Erst ^ England zu großartigerer Entwickelung gelangen mußte, undganz abgesehen von der fördernden Einwirkung, welche die Eigen-AUnlichkeitxn des Englischen Arbeiters ausübten, auf die intensive und^knsive Vervollkommnung desselben die fortschreitende Ausbildung des»abrikshstx^A in vielen Branchen der Industrie, sowie die, als eineSchöpfung der neuesten Zeit erscheinende Vervollkommnung der Ver-Ehrsmittel nicht ohne den wesentlichsten Einfluß bleiben konnte. In