Band 
Erster Theil.
Seite
589
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tz. 142. Drehbänke. 589

M der Roh- und Schmiedeisenproduktion in Deutschland nach Quan-und Qualität, ist hierbei offenbar von dem größten Einflüsse.Zeuge hierfür sind die eben so soliden und zweckmäßigen als elegantenInstruktionen der Berliner Werkstätten, von Mannhardt in Mün-chen, Henschel in Kassel, Repsold in Hamburg und anderen Wert-eten, abgesehen von der ziemlich großen Anzahl der Werkstätten,welche Werkzeugmaschinen noch nicht zum Verkauf, sondern nur zur^genen Einrichtung konstruirt haben.

Oesterreich ist zur Zeit in Bezug auf den Werkzeugmaschinenbau,wwie überhaupt zum großen Theil in Bezug auf den Maschinenbau abhängig vorn Auslande.

Amerika, welches in London für die vorliegende Branche nur

schwach vertreten war, sucht sich eine immer größere Unabhängig-est von England zu erwerben; die dort konstruirten Werkzeugmaschinen^gen vorzugsweise den Charakter der Vermeidung alles nur irgendEntbehrlichen Rechenwerkes, und erfreuen sich einer vielseitigen Ausbil-^ug, vorzüglich auch wegen der durch Anwendung derselben erspartenkosten des hohen Arbeitslohnes.

Bei der nachfolgenden Besprechung der einzelnen Maschinen werdenüur die besondere Erwähnung finden, bei denen sich nach Ausführung"der Konstruktionssystem etwas Bemerkenswerthes zeigte. Uebrigens ist^ bedauern, daß Preisangaben nur unvollständig mitgetheilt werdenE°nnen, da mehrere Werkstätten Preislisten nicht ausgeben und bei dergroßen Mannigfaltigkeit der Anforderungen, die beim Maschinenbauvorkommen, mehr das Prinzip der Preisbestimmung >im konkret vorlie-grnden Falle befolgen.

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Drehbänke.

Drehbänke für Elementarkraft waren ausgestellt von Whitworth n. Coinp.^"Manchester (3 Exemplare), Gebr. Sharp in Manchester , Parr, Curtis undadeley in Manchester, Shepherd, Hill u. Sprint in Leeds , Sandford,"^n n. Watson auf den Phönir Eisenwerken in Rothertham, W. Eades und. °hn in Birmingham, Smith, Beacock u. Tannett in Leeds , und aus Ame-? ^ von dem Lowell Machiue Shop. Unter denselben gaben folgende zu beson-nen Bemerkungen Veranlassung. Die drei Drehbänke von Whitworth waren nachDuplex-Prinzipe ausgeführt, d. h. es sind bei denselben zwei einander diametral^^überstehende Drehstähle angewendet, welche auf besonderen Supports ruhen,^se von Whitworth seit kurzer Zeit in Aufnahme gebrachte Einrichtung gewährtkn Vortheil, daß beim Drehen cylindrischer Flächen die Seitenabweichung vermie-tn, überhaupt aber die Arbeit wesentlich beschleunigt wird. Dasselbe Prinzip wurde^°" zu Anfange dieses Jahrhunderts von Reichenbach nach dem Vorgänge Eng-llcher Werkstätten beim Abdrehen der Flintmtohre angewendet, ist aber in der^'"Üchenzeit fast gänzlich außer Anwendung geblieben. Die erste Drehbank mit" Zoll Centrumabstand und 18 Fuß Länge ist zum Drehen cylindrischer Flächen,