§§. 147 u. 148. Stoß- und Feilmaschine».
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§. 148 .
Feilmaschinen,
sich von den eigentlichen horizontalen Hobelmaschinen nicht im Prinzipe, sondernUr in der Bewegung des Stahles und Befestigung der Arbeitsstück«, die eine gerin-ge Breite haben, unterscheiden, und ursprünglich nur zum Bearbeit«, theilweiser^"»derffächen eingerichtet waren, während sie im Laufe der Zeit Verbesserungen er-
haben, die sie zu einer weit vielseitigeren Anwendung geschickt machen, hatten"^Schellt: Whitworth und Comp., Gebrüder Sharp, Andrew Shanks,Curtis und Madeley und Smith, Beacock und Tannet. Dieußersi zweckmäßig eingerichtete Universalftilmaschine von Whitworth hat 5 selbst-daüge unabhängig von einander wirkende Bewegungen zum Hobeln horizontaler,
. kaler, schiefer, erhaben runder und vertieft runder Flächen; der Stähl wird durchKrumnizapfen mit verstellbarem Halbmesser bewegt, und erhält durch denselben^ Manismus, welcher auch bei der Stoßmaschine angebracht ist, eine schnellere Rück-^egung; sein Träger kann sich über die ganze Breite der Maschine bewegen. Außer^ gewöhnlichen Vorrichtung zum Befestigen rund zu bearbeitender Gegenstände sindu der Vorderseite der Maschine zwei Tische angebracht, welche sowohl horizontal,
^ vertikal sich verschieben lassen; es find daher auch alle Vorrichtungen vorhanden,die verschiedensten Formen zu bearbeitender Gegenstände, als Hebel, Stäbe,runinizapftn, Oberhäupter u. s. w. zu befestigen. DaS ausgestellte Eremplar hatte>"eu Ausschub des Stahles von 10 Zoll bei S Zoll Verstellung des Stahlhalters,E'Ne Gestellbreite von 5 Fuß und gestattete eine Länge von 4^ Fuß, sowie äußereEünimungen bis 3 Fuß Durchmesser und innerhalb Krümmungen von bis 4s; Zoll»dius zu Hobeln; überhaupt aber baut die Whitworthsche Werkstatt derartige Mä-^uien in zxhu verschiedene» Größen, von 6 bis 24 Zoll Ausschub, 6 bis 20 Zoll2 ?^llung des Stahlhalters, 4 bis 8 Fuß Breite des Gestelles, 3^ bis 7^ Fuß"ug « zu hobelnden Flächen, 2 bis 6 Fuß Durchmesser äußerlich zu bearbeitender» . nderflächm und ^ bis 10 Zoll Halbmesser für die innerlich zu bearbeitenden^»wniungen.
Die auf einem runden Säulenfüße stehende Feilmaschine von Gebrüder Sharp. M als wesentliche Eigenthümlichkeit die Veränderung des Ausschnbes durch zwei"üder umgreifende und gegen einander zu verstellende Erzentriks.li» Feilmaschine von Andrew Shanks weicht in ihrer Konstruktion wesent-von der gewöhnlichen Einrichtung ab, insofern bei ihr die Bewegnng des StahlesEch eine vertikale, mit verstellbarem Krummzapfen versehene Welle vermittelt wird.ten Maschine von Parr, Curtis und Madeley hatte ebenfalls eine bedeu-^ ^E>te und zur Befestigung der Arbeitsstücke einerseits einen verstellbaren Tisch,Erersesiz einen Schraubstock; sie war ziemlich schwerfällig gebaut, ohne doch Sicher-Aknügender Stabilität zu gewähren.
v>a ^hr solid gebaute Feilmaschine von Smith, Beacock und T an nettejn^ Zufalls für Hobeln ebener, erhabener und hohlcylindrischer Flächen selbstthätig^richt^; sie hatte 6 Zoll Ausschub und 16 Zoll Seitenbcwegung; ihr Preis war70Lstr.
^ An dieser Stelle würde am zweckmäßigsten die zum Abschaben oder Abfeilen von^ E allstächeu dienende Krcisfeilmaschine Erwähnung finden, welche von Samuel» °/ker und Sohn (The Porter Stahlwerke in Sheffield ) in Klasse XXII. ausge-ein ^ ^selbe bestand aus einer Scheibe, in welche radial 32 Stahlschienen so^Esetzt waren, daß ihre Kanten etwas über die Scheibe vorstanden, aber dnrch-^ends in einer und derselben Ebene lagen. Diese Scheibe wird durch mechanische"lt jn Umdrehung gesetzt, wobei die Schienen einen gegen dieselben gehalteneninstand bearbeiten.