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Erster Theil.
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VI. Klasse. Fabnkmaschinen.

§. 149 .

Scheeren und Lochmaschinen.

Die beiden von Whitworth gebauten Maschinen dieser Art beruhten auf de>">von dieser Werkstatt angenommenen Prinzipe der Bewegung mittelst Erzentriks. D"größere zweiseitige Maschine für Hand- und mechanische Bewegung hatte auf d"einen Seit^die Scheere, auf der anderen den Durchstoß, und beide Operativ""'können bei ihr ungestört neben einander vorgenommen werden; an dem Obersten^"des Durchstoßes ist eine Keilstellung angebracht, durch welche derselbe plötzlichohne die Maschine zum Stillstände zu bringen, außer Wirkung gesetzt werden ka">"Die kleinere Maschine ist nur einseitig und nach der bekannten Einrichtung ausg"führt, daß Scheere und Durchstoß über einander stehen und durch dasselbe Erzeugbewegt werden; die letztere ist für halbzöllige Löcher und Abschnitte bis zu 9 3"^Breite bestimmt, die erstere für Löcher von ^ Zoll Weite und 13 Zoll breite ^b-schnitte. Außer diesen beiden Größen werden von Whitworth noch 6 andere gefertigtbis zu Löchern von Zoll und bis zu 31 Zoll breiten Abschnitten.

Mehrere in der Amerikanischen Abtheilung aufgestellte Maschinen zu vorliegende"'Zwecke, von Matte awan in New-Aork erbaut, brachten ein neues Bewegn"^Prinzip, welches von D. Dick erfunden und in England auf den NamenPoole patentirt ist, in der Anwendung auf Handhebel und mechanische Bewegung Z""Anschauung. Dasselbe beruht im Wesentlichen auf einem einfachen oder doppelt"!Spiralgange, welcher auf einer Welle angebracht ist, und wohl schon früher d"ähnlicher Anwendung zu Pressen mit dem Namen des Walzenkeiles bezeichnet worde"ist; diese Spiralgänge schieben bei einer Drehung der Welle die mit ihnen in Be-rührung stehenden Theile auseinander und vermögen dabei eine solche Bewegu"^hervorzubringen, wie sie eine Scheere oder Lochmaschine fordert. Neu an diesem Be-wegungssystem ist die von Dick in Adelphi angegebene Vorrichtung zur Verändere"^der sonst sich zeigenden bedeutenden Reibung; er bewirkt dies dadurch, daß er d>eSpiralgänge gegen Reibungsräder wirken läßt; letztere erhalten nur eine drehendBewegung durch einen nicht zu großen Kreisbogen und werden daher durch A"t"friktionssektoren ersetzt, welche, statt mit Achse und gewöhnlichem Lager, mit ei""schneidigen Kante in ein entsprechendes Lager eingelegt sind; das Gewicht der Dverschiebenden Theile wird durch Federn oder Gegengewichte balancirt. In der A"^führung wirkt bei kleineren Vorrichtungen eine Welle mit zwei, ziemlich einen H»Ib-kreis einnehmenden Spiralgängen gegen zwei Antifriktionssektoren, oder eine cyl>"-drische Walze gegen zwei Antifriktionssektoren mit spiralförmiger statt cylindrisch"Oberfläche bei größeren Maschinen, wie eine Scheere und Lochmaschine für Kesll^bleche ausgestellt war, welche eine Schnittlänge von 4 — 5 Fuß hatte, wirktWalze gegen zwei oberhalb und unterhalb angebrachte, mit einem ganzen SP""^gange versehene Scheiben, deren Achsen gegen Antifriktionssektoren gestemmt wäre"'Von der kräftigen Wirkung dieses Prinzipes, welches auch aus eine Packpresse a"g"wendet war, gaben die ausgestellten Maschinen genügendes Zeugniß. Dem Erfi"^"D. Dick wurde die große Verdienstmedaille zuerkannt.

Es dürfte hier der passendste Ort sein, der ausgepreßten Eisenscheiben Erwä^nung zu thun, welche von B. Hick und Sohn in Bolton ausgestellt waren, "'"die große Kraft der von ihnen nach eigenthümlichem Systeme konstruirten Hydra"'laschen Presse, welche, statt wie gewöhnlich mit einem, mit vier Cylindern unter de>"Preßtisch versehen ist, die entweder alle vier oder nur je zwei in Wirksamkeit gebrachwerden können, dadurch zu beweisen; das größte ausgepreßte Stück hatte eine"Durchmesser von etwa 9 Zoll und eine Stärke von 3^ Zoll; der dazu erforderlicheKraftaufwand hat 3050 Tonnen betragen, der größte Druck der Presse ist2500 Tonnen.