604 VI- Klasse. Fabrikmaschmen.
Die Haken sowohl, als Oesen werden nämlich nicht aus Draht, sondern aus MessiEblech hergestellt, die Maschine schlägt sie nach Art eines Dnrchstoßes aus Blech ausund biegt dabei zugleich die Haken, die so erhaltenen Stücke werden in Scheuettonnen vom Grathe befreit und dann verzinnt. Die Leistung der Maschine beträgt350 in der Minute.
Unter den sonst noch ausgestellten Durchstoßen ist der Französische uoUI. Chaleyer (24 Rue du Roi de Sieile zu Marai) mit Balancier und einUVorrichtung zum Niederhalten der aufgelegten Bleche für Bijouterie-, Uhrmacher- uubKlempnerarbeiten, und der Englische von Anthony Ethrick (High BarnaßSuuderland) anzuführen, welcher einen veränderten Bewegungsmechanismus zeigteindem bei ihm die Schraube mit dem Stempelhalter aus einem Stück war und »>»eine vertikale Bewegung hatte, während die mit einem Hebel versehene Schraube«»Mutter die drehende Bewegung annahm.
In der Amerikanischen Abtheilung befand sich ohne Angabe des Namens ei»nachgelieferter Satz von Blechbearbeitnngsmaschinen, durch welche mehretOperationen des Klempners wesentlich erleichtert werden; derselbe bestand aus eine«»Walzwerk §üm Krümmen von Blechstreifen, an deren Rändern bereits Drähte ein-gelegt sind, einer Maschine zum Falzen des Bleches, und zum Zusammenpressen desdurch Falze verbundenen Bleches, einem Walzwerk zum Eindrücken von Sielen «»Blechstreifen und zum Sielen und Börteln von Blechscheiben, einem Walzwerke ;«««"Umbiegen der Ränder von Blechstreifen und einer Maschine zum Schneiden n»dBörteln kreisförmiger Scheiben.
Die Amerikanische Goldschlagmaschine von Vine und Ashmead (Ha«d-fort, Connecticut ) bestand in einem memanisch bewegten Schwanzhammer, der, wen»er auf der Ausstellung arbeitete, etwa 40 Schläge in der Minute machte; die a«ssdem Ambos liegende Form war in einen Rahmen eingelegt, der zwischen Backe»eingefaßt war, und dem nach zwei rechtwinkelig aufeinander stehenden Richtungenvon der bewegenden Kraft aus eine nach Ausdehnung und Geschwindigkeitsverhält-niß vierfach verschiedene Bewegung dadurch mitgetheilt werden konnte, daß je einsder vier für jede der beiden Richtungen vorhandenen exzentrischen Scheiben durchStellung des Mechanismus mit der Formführung in Verbindung gebracht wurde.Es.bleibt trotz der Herstellung mechanischer Vorrichtungen für Goldschlägerei >»Amerika, England und Frankreich (von beiden letzteren Ländern war wenigste»^mechanisch geschlagenes Gold vorhanden) immer noch fraglich, ob wenigstens übereinen gewissen Grad der Feinheit hinaus von der Ersetzung der Handarbeit in diesigBranche Vortheil zu erwarten ist, da es sich hierbei großentheils um einen werth-vollen Stoff handelt, bei dem nur eine durch große Uebung erlangte Geschicklichkeckin der Behandlung vor größerem Verluste bewahren kann.
§. 153 .
Maschinen und Vorrichtungen zu verschiedenen Zwecken.
Die Bohrmaschine für Röhrengußformen von D. V- Stewart »»^Comp. in Glasgow , welche im Modell ausgestellt war, ist dazu bestimmt, die «»eisernen Röhreukästen auszuführenden Sandformen, welche den Mantel der Röh«ezu bilden bestimmt sind, auszubohren; in diese äußere Form wird dann der Leh»»kern, der auf einem besonderen Kernwagen ruht, eingesetzt. Die ganze Anordnunllder Maschine entspricht im Allgemeinen dem Prinzipe vertikaler Cylinderbohrmaschi»«»;Mit Hülfe dieser Vorrichtung sind in den Jahren 1848 und 1849 für Liverpv»