Band 
Erster Theil.
Seite
603
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151. Vorrichtungen zum Messen, tz. 152. Draht-u. Blechmaschinen. 603

brechenden Zwischentheilen erfolgt; die sich berührenden Stücke find sämmtlich mitgehärteten und auf das vollkommenste bearbeiteten Endflächen versehen, und diebleiche Dichtigkeit des Aneinanderliegens wird durch die Größe des Reibnngswider-^»des geprüft, mit welchem, ein zwischen den sich berührenden Flächen liegenderlchwaler Schieber bewegt werden kann. Die Stellung der Schraube wird an demtheilten Kopfe abgenommen. Mit Hülfe dieser Mcßmaschine werden von Whit-^°rth cylindrische und ringförmige Normalmaße, Standard Guages, mit größterGenauigkeit und äußerster Vollendung der Oberflächen als Lehren für Ingenieurs"ud mechanische Werkstätten gefertigt, welche sich als sehr nützliche Hülfsmittel be-ehrt haben; der Größenabstand der Durchmesser bei denselben beträgt bis zu einem^ ^ Zoll, bis zu 3 Zoll 4 Zoll, und bis zu 7 Zoll 4 Zoll.

In größeren Werkstätten werden diese Normalmaße, von denen die Ausstellung^>i Sortiment zeigte, zur Prüfung und Justirung der den ausübenden Arbeitern in°'e Hand gegebenen Lehren benutzt. Abrichtplatten aus Gußeisen, ein jetzt fast un-entbehrlich gewordenes Hülfsmittel in gut arbeitenden Werkstätten, von denen meh-rere ausgestellt waren, liefert die öfters genannte Werkstatt mit geschabter Oberflächezehn verschiedenen Größen von 4 und 24 Zoll bis zu 60 und 26 Zoll.

K. 152.

Maschinen zur Bearbeitung von Draht und Blech.

Die von Gebrüder Johnson (Dale Street, Manchester ) nebst Pro-^ gezogenen Drahtes ausgestellten Drahtzi,ehb änke, von denen die eine mitScheiben für stärkeren und die andere mit 4 Scheiben für schwächeren Draht be-mnnnt war, bestanden ganz aus Eisen; an den Scheibenwellen befanden sich unter-Mlb Erzentriks, um Hebel in Thätigkeit zu setzen, durch welche das erste Durch-sahen der Drahtenden bis zur Befestigung an den Scheiben ausgeführt wer-den kann.

Französische Maschinen znr Fabrikation von Drahtstiften waren ausgestelltStoltz u. Söhne (10 Rne de Boulogne in Paris ) und von Frey Sö.hneJnipaffe St. Laurent in Belleville ). Von den Maschinen des Ersteren, die sichk»sv sehr durch Einfachheit in der Konstruktion als solide und gute AusführungZeichneten, war die kleinere mit Federdruck, die größere mit Vermeidung aller^dern ausgeführt; Maschinen für Stifte bis zu 81 Cent. Länge liefern 50 —60 Stifte^ der Minute, haben 700 K Gewicht und kosten 1500 Frs., die für Stifte bisCent. Länge haben 550 1 Gewicht, liefern 60—100 in der Minute unv kosten.00 Frs. Maschinen für die kleinsten Stifte allein kosten 800 Frs. und liefern bis20 in der Minute.

Für

Die Leistung der Maschinen von Frey wird angegeben:

Nr. 1 bei 4— 4 Zoll Länge zu 300 pro Minute bei 20 Lstr. Anschaffungspreis.

- 2 - 4-1^

240

26

-

- 3 - 4-14

160

30

-

- 4 - 4-24

120

- 36

-

' 5 - 14-34

100

- 44

-

'' 6 - 24-34

80

- 58

-

'' 7 - 34-8

50

- 112

-

Die Maschine von I B. Hue (7» T-mbourg St. Martin in Paris ) zum Ver-k»ttgm von Haken und Oeseu zeigte -meu eigenthümlichen Fabnkaüonsprozeß.