614 Vl, Klasse. Fabrikmaschinen.
eine immer gleichbleibende Menge von Papiermasse aus dem Zeugbehälter auf dieMaschine ausschüttet, setzt aber natürlich, um entsprechend wirken zu können, eineMasse von stets gleichbleibender Beschaffenheit voraus.
An Metalltüchern und dahin gehörenden Drahtgeweben waren eine ziemlicheAnzahl vorhanden; unter den Englischen Fabrikaten sind zu erwähnen die von Ja»*Brewer (19 Surrey Place, old Kent Road), von Bryan Corcoran und Conrp-(36 Mark Lane), von Benjamin Coombe und Comp. (30 Mark Lane) und vonNicklin und Sneath (57 Brodford Street, Birmingham ). Unter den Fabrikate»von Corcoran befand sich Eisendraht, von dem 3253 Fuß ein Gewicht von 2 Umzen hatten, Messtngdraht 3900 Fuß eine Unze wiegend, Messingdrahtgewebe mit 1^0Drahten pro Zoll oder 32,500 Oeffnungen auf den (Moll, dergleichen mit lOODralstKette und 650 Schuß aus den Zoll oder 65,000 Oeffnungen pro (Moll, sowie eiMProbe mit angeblich 1000 Schuß pro Zoll, Metalltücher bis zu 7 Fuß Breite, ver-schiedene Mustergewebe aus Draht mit Anwendung der Jacquardmaschine erzeugt,mehrere Siebe und ein für Malzdarren bestimmtes ausgezeichnetes Drahtgewebe vo»16 Fuß Breite und 20 Fuß Länge. Die feinsten Drähtgewebe aus Kupfer und Mestsing von Coombe hatten 500 Schuß auf den Zoll. Nicklin und Sneath hatte»Proben von Metalltüchern bis zur Feinheit von 32,500 Oeffnungen auf den («Zvlleingesendet.
Bon Frankreich aus waren die hierher gehörenden Metallgewebe durchGaillard Söhne (210 Rue du Faubourg St. Denis) mit einem Metalltuche u»bGewebe in Kupfer und Messing, durch L. Lang aus Schlettstadt in gleicher Artund vorzüglich durch A. Roßway und Söhne in Schlettstadt mit den ausgezeich-neten Produkten dieser Fabrik vertreten. Die Fortschritte der Fabrikation nach derRichtung zunehmender Feinheit waren in einer großen Anzahl Proben von Gewebe»aus Draht von Nr. 120 bis 260 ausgestellt, aus denen sich ergab, daß die feinste»Gewebe des Etablissements zu den Zeiten der verschiedenen Ausstellungen pro Fran-zösischen LilZoll Oeffnungen hatten:
1806: 10,000. 1839: 44,100.
1819: 14,400. 1844: 55,325.
1823: 16,900. 1849: 60,025.
1827: 25,600. 1851: 67,600.
1834: 36,100.
Die Deutschen Erzeugnisse, welche hierMetalltuch von F. E. Stohrer in Stuttgart Rerer in Stuttgart uad J->Kaltenecker in München , sämmtlich recht tüchtig
zu besprechen sind, waren durch ei»und Drahtgeflechtproben von Feld-
arbeitet, vertreten.
Aus der Schweiz war ein gut gearbeitetes Metalltuch von Gräser u»dSchweizer (Rheinau, Canton Zürich ) ausgestellt von 8,45 Meter Länge und 1,^Meter Breite mit 70 Fäden auf den Zoll, 33 Pfund im Gewicht und 200 Frs. >»>Preis.
Endlich waren von Spanien durch D. I. Sastachs von Barcelona Probe»von Metallgeweben ausgestellt, von denen die breitesten 5^ Fuß hatten und die n>^10 D. bis 1 Sch. 8 D. per (Muß. berechnet werden.
Die Dandyrollers, welche für die Papierfabrikation nach Englischem Syst*"'eine so große Bedeutung haben, waren von Englischen Werkstätten in ziemlicher An-zahl und in verschiedenen Konstruktionsarten ausgestellt worden, nämlich vonBrya"Donkin nach der patentirten und von Ure ausführlich beschriebenen Konstruktiv»'bei welcher gleichmäßig über die Oberfläche eines Cylinders vertheilte Oeffnung*"unter Sicherung der erforderlichen Steifigkeit, dadurch erzielt werden, daß der Kupft^blechmantel durch parallel zur Achse liegende Längenfurchm innerlich, und durch ring-förmige Furchen äußerlich bis zur Hälfte seiner Stärke eingearbeitet wird; von Ja»*