§. 157. Maschinen zur Fabrikation von Papier rc. 617
^ht, um fest zusammengedrückt zu werden. Die Maschine kann in der MinuteSpiele machen, fertigt aber durchschnittlich, einschließlich des etwa vorkommendenAufenthaltes, in der Stunde 2700 Stück. In de la Rue's Etablissement befindenUch 11 solcher Maschinen, die in 10 Arbeitsstunden daher 300,000 Briefconverts an-l^ligen können.
In Frankreich wurde am 27. Dezember 1845 auf den Namen von Verdat duremblay eine Vorrichtung patentirt, welche alle Operationen der Couvertfabrika-von dem endlosen Papiere an, einschließlich des Ausschneidens der Papierblätterwenden soll.
Die von Remvnd aus Birmingham im Jahre 1849 erfundene, von Gebrüder^harp in Manchester ausgeführte und bei Waterlow und Söhne ebenfalls^Ungbar ausgestellte Couvertmaschine unterscheidet sich von der vorhergehenden dadurch,^ nicht jedes Blatt einzeln, sondern ein ganzer Stoß geschnittener Couvertblätter^ orchzeitig auf die Maschine gebracht wird, fie bedarf daher auch nur eines Arbeitersäu direkter Bedienung, es ist aber noch fraglich, ob deshalb wesentlich an Arbeitslohnb°spart wird, da die aufzugebenden Blätter, um sich leicht von einander zu trennen,bsit durch die Hand gehen und verschieden übereinandergelegt werden müssen, auch^Vorrichtung trotz des sehr sinnreichen und einfachen Bewegungsmechanismus leich-einer Störung unterworfen sein dürste. Die Maschine ist im Bd. 7 der Publi-^tion industrielle von Armen gaud bereits beschrieben; bei ihr werden die Blätter^ch eine sich auf dieselbe legende mit Oeffnungen versehene Röhre, in welcher dieverdünnt wird, von dem Vorrathsstoße abgehoben und nach der Preßform ze-ucht, welche einen beweglichen Boden hat. Vor dem Einpressen in dieselbe wirdvtch Auflagerung auf ein Paar mit Gummi getränkte Schwämme die Klebeflüssig-°ll aufgebracht, und der zum Ueberschlagen bestimmte Flügel durch einen angebrach-on gravirten Stempel so gepreßt, wie dies nach dem gewöhnlichen Verfahren auf. änderen Stempelpreffeu geschieht. Durch einen Stempel wird hierauf das Couvert^ die kastenförmige Vertiefung eingeschoben, der Stenipel zurückgezogen und mit einemZustrom alle vier Flügel nach innen geblasen, der Stempel wieder vorwärts gescho-", das Couvert dabei fertig gemacht, und endlich durch Oeffnung des Bodens inü Abführkanal gebracht. Die Maschine kann 60 Spiele in der Minute machen"v liefert per Stunde durchschnittlich 2400 Stück.
Von Maschinen zum Fastten des Papieres oder zum Brechen in ein bestimm-. Format, die namentlich für Zeitungen eine zweckmäßige Verwendung finden, war*üe von Birchall und eine von James Black in Edinburg ausgestellt; bei deruen wird der aufgelegte Bogen durch eine absatzweis bewegte Schiene mit der Falte^ausgehend einem Bandrollenapparate übergeben, der ihn doppelt zusammengelegt"vwärts führt, bis er durch einen ähnlichen Mechanismus in der Mitte von Neuemtv r """gebrochen und rechtwinkelig gegen die frühere Richtung fortbewegt wird,^ che Operation sich bei Oktavformat zum dritten Male wiederholt, worauf der ge-" lete Bogen ausgegeben wird. Bei der zweiten Maschine sind statt des Bandrollen-Varates breite Schienen angebracht, welche den Bogen durch eine Viertelkreisbewc-. ""g jedesmal vollständig falten und ihn führen, bis ein ähnlicher Apparat denselbenver neuen Bewegnngsrichtung ergreift und ebenso fortführt; die Schienen sind" erhath mit Zähnen versehen, um ein Gleiten des Bogens zu verhindern. FürEinig Registers ist dadurch Sorge getragen, daß der Bogen genau nach den*Unkturen aufgelegt wird; die Geschwindigkeit der Maschine ist von der Zeit abhän-Vg, die ein Arbeiter braucht, um den Bogen richtig aufzulegen; außer einem oder' Auflegern ist noch ein Abnehmer erforderlich.
. Von einer recht sinnreichen Einrichtung war die von W. Taylor in Notting-haka 2°"2bar aufgestellte Maschine zum Fertigen von Lampenschirmen inwkugeförniiger Gestalt aus Papierscheiben. Die vorher ausgeschnittenen und nach