8. 162. Maschinen zur Ziegel- und Dramröhrenfabrikation. 625
Die Französische Thonprcßmaschine von Gebrüder Borie (24 Boulevard»Eoniiiöre, Paris ) war, wie die nächstfolgenden, nach den, Prinzipe der Bleiröhren-ausgeführt; der Thon wird in ein kastenförmiges Gefäß gebracht, welches^chalb durch einen Deckel verschlösse» werden kann; die eine Wand desselben wird^7 °>nen vorwärts bewegten Kolben, die gegenüberstehende durch die Formplattei„ ^ ausgepreßte Thonprisma wird durch mit der Hand zu bewegende DrähteStücke der erforderlichen Länge zerschnitten. Die Vorbereitung des Thones erfolgteine nicht mitansgestellte Maschine, welche für drei Pressen arbeitet und einelerdekrast voraussetzt; die Presse» selbst werden durch eine Kurbel in Thätigkeit ge-hDie ausgestellte Presse war eine doppelte mit zwei Thonkästen, die an den^ e„ Enden des Maschinengestelles sich befanden und abwechselnd in Wirksamkeitb Presse liefert täglich 4000 Stück Ziegel und soll angeblich, was ziemlich
^ erscheint, 100 Lstr. kosten.
Bon den ausschließlich für Drainröhrensabrikativn bestimmten Maschinen^en 9 ausgestellt; schon hieraus läßt sich aus die große Wichtigkeit schließen, welcheder Drainage in England gegenwärtig beilegt; noch mehr geht dieselbe abero überaus günstigen Erfolgen hervor, die mit derartigen Anlage» nach viel-^che» Berichten erzielt worden sind, und aus den znr weiteren Verbreitung diesernlagf,, gxwoffenen Maßregeln. Nicht nur wurde am 28. August 1846 ein Gesetz erlassen" ^et ta sutlrorl/e tlw JKvanco ok kulilie ülone/ to -> limiteä ^.monnt, to pro-"w Improrement ok Tanü in Kreat llritain ancl Irolsnü 1)^ ä-Vorics ok vral-durch welches die Staatsverwaltung ermächtigt wurde, unter Mitwirkung be-
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niedergesetzter Kommissionen, den Landwirthen, welche Drainageanlagen machen
auf Grund festgesetzter Bedingungen Vorschüsse zu machen, deren Gesammt-, .wg für England bis auf 2 Millionen und für Irland bis auf 1 Million Lstr.
"">t war, und die nebst Zinsenbeträgen durch eine jährliche Rentenzahlung von^ Prozent innerhalb 22 Jahren zurückerstattet werden sollen (vergl. oben S. 467);Kurden auch bereits im Jahre 1849, wo der oben angegebene Betrag der Vor-
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si^ ' schliche Bestimmungen getroffen, durch welche die Aufnahme von Privatgeldern, Entwässerungsanlagen befördert wird, indem derartigen Darlehen ähnliche Sicher-wie sie für die Staatsvorschüsse festgestellt waren, zugesprochen wurden. EineUnfalls nicht unerhebliche Unterstützung wurde den Landwirthen bei Anlage von^ "'Wässerungen der bei denselben verwendeten Ziegel und Röhren zu Theil. Nächst-^ haben sich unter der Autorisation des Parlaments Kompanien gebildet, welche^'ünagennlagen zu bestimmten Preisen unter Garantie des Erfolges ausführen, die. '""gen gegen Hypothezirnng des Kostenbetrages auf das Grundstück ausführen undBesitzer die Rückzahlung in kurzen Fristen gestatten. Unter der Einwirkung soOutender Erleichterungen haben sich die Drainageanlagen in England schon außer-gütlich verbreitet, und in welchem Verhältniß dadurch der gesammte Frnchtertragteil worden ist, läßt sich aus dem Ergebniß der bei Erlaffung des zuerst genann-^.^letzes angestellten Enquete schließen, nach welcher der Bodenertrag sich durchschnitt-^7 durch Drainage um 20 bis 30 Prozent gegen das frühere Ergebniß erhöht hat.Länglich ausschließlich angewendete Verfertigung der Drainröhren mit der Hand istganz durch die mechanische Fabrikation mit Röhrenpressen verdrängt worden,lllls meil überhaupt die letztere Fabrikation ein gleichförmigeres Produkt und weni-Aussch„ß giebt, theils weil sich die Kosten bedeutend geringer stellen. Während"»>lich von den mit der Hand hergestellten Röhren 1000 Stück je nach der Weitebis 42 Sch. kosten, sind dieselben mit mechanischen Mitteln für 10 bis 16 Sch.^"stelle,,. In Belgien und Frankreich sind bereits von Seiten der Regierung Maß-Uelii eingeleitet worden, um den Landeigenthnmern die Einführung dieser Englischen
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