Band 
Erster Theil.
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641
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§. 169. MusterstUcke und Modelle von Mauersteinen rc. 641

Ausschluß jeder metallischen Beimischung eingesendet, die unter Nr. 253 im Zöllner-^ ausgestellt waren, und wir bedauern, daß uns nicht durch eine größere Sendung°n alten Artikeln seiner Fabrik Gelegenheit gegeben würde, dieselbe zur Kenntniß^ größern Publikums zu bringen.

Diese porzellanenen Röhren werden mit dem besten Erfolge zu Wasserleitungen,^"'«ken -c. benutzt, sie zeichnen sich durch ihre Festigkeit, leichte Verbindungsart""d durch Billigkeit aufs »ortheilhafteste aus.

, Sowohl in Schlesien als in der Mark und namentlich in Berlin hat das Fa-^at des Herrn klügerer bei allen Baumeistern und Bauunternehmern die vollkom-menste Würdigung gefunden.

Zur Veranschaulichung der verschiedenen Methoden zur Einbettung der Dächer6»e Zusammenstellung der mannigfaltigsten Sorten von Dachsteinen, Pfannen,

>v»r

^stberschwänzen w. so komplett eingedeckt, daß die Dachflächen ununterbrochen be-ziffert

lest.

werden konnten, von einem Engländer ausgestellt. Die allgemeine Wasser-

ung versorgte auch das Reservoir zu dieser Bewässerung und unterhielt einen fort-mhrenden leichten Regen auf die Dachflächen, so daß jeder Beschauer sich überzeu-konnte, wie weit die Wasscrdichtigkeit reiche.

Die von Frankreich und Belgien eingesandten Proben von Zinkblecheindeckun-wurden durch die unter Nr. 224 im Zollverein von S. B. Renner jun.,"npnermeister in Breslau , ausgestellten Muster wesentlich übertreffen. Er hatteM's Nach seiner Idee verfertigte Zinkbedachuug ausgestellt, welche eine sehr geringe^ignng pxz Daches gestattet, und nach welcher der Zink sich in der Länge und, ^"e nach Maaßgabe der einwirkenden Temperatur ausdehnen und zusammenziehenM"»; tux Befestigung der Tafeln sollte den größten Stürmen wiedersteheu und der"adratfuß ciuschließlich der Zuthaten nur 5 Sgr. kosten. Der vielen Verbesserun-ungeachtet, die in neuester Zeit beim Eindecken mit Zinkblech in Anwendung ge-u»»en st„^ wagen wir dennoch nicht mit Bestimmtheit anzugeben, welcher der Lis-bekannten Methoden der Preis zuzuerkennen wäre; soviel glauben wir indeß be-mupten zu können, daß die größte Zahl der mangelhaften Zinkdächer in der Wahldx/r M schwachen Sorte von Zinkblech und in der oft unverantwortlichen Benutzung* Dachflächen zu ungeeigneten Zwecken zu finden sein dürfte.

Die Anwendung des Schiefers hat iu England eine seltene Ausdehnung gewon-9 nicht allein zur Entdeckung der Dächer, zum Belegen der Fußböden und Trep-g? ffndet man ihn aufs zweckmäßigste verwendet, ja man geht jetzt daniit um, ganzeblinde von Schiefer zu errichten und wählt dazu die Konstruktion der Fachwerks-Man s^tigt pie Stiele und Riegel von Ü bis 8zölligen Steinen von 4. b Fuß Länge und zur Ausfüllung der Fächer bedient man sich 2 bis 3 Zoll'llker Platten von 4 bis 5 Fuß ins Gevierte.

Das von G. Devey unter Nr. 54, England, ausgestellte Modell einer Vor-t »ng, hen Ranch aus den Kantinen der Wohnhäuser durch unterirdische Ablei-sE^öhreu zu entfernen, fand einige Bewunderer. Nach der Idee des ErfindersD ^auch aus allen Kaminen eines Hauses, die übereinander liegen bis zuriu" . Eenlage geführt, und von hier aus in einem halbkreisförmigen Bogen zurückk>Ne abwärtsführende Röhre bis in das Kellergeschoß geleitet werden. Bon hier^ ^ soll die Röhre in den großen unter dem Straßenpflaster belcgenen Kanal mün-Der Erfinder verspricht sich von dem scharfen Lustzuge in der unterirdischenii»^ ben besten Erfolg. Von dieser Vorrichtung soll indeß nur in außerordent-cheg Fälleu Gebrauch gemacht werden, und für gewöhnlich die Kamine mit mi-schenden Thüren zur direkten Abführung des Rauches ins Freie, benutzt werden.

.Sehr groß war die Zahl an Modellen und Musterstücken von Thüren- undenstecheschtägen, eisernen Stcherheitsläden, Ventilations-Vorrichtungen, Waterklo-^ überhaupt Vorkehrungen aller Art, die zur Ausstattung von WohngebäudmI. 41