VIII. Klasse.
Schiffe, Waffen und Ausrnstungsgegenstände.
Berichterstatter:
Schifft, Schiffbanvorrichtttngen und Schiffsgeräthschaftcn.
K. 179.
Einleitende Bemerkungen,o
>^n keinem Theil der Ausstellung herrschte wohl ein solches Ueberge-Wicht der Britischen Abtheilung über die der übrigen Nationen, als inpsu Schiffen und Schiffsgeräthschaften. Von der kleinen Fregatte an,l.w i,n Serpentine River ankerte, bis herab zu den letzten Schiffsuten-lUien fand sich hier die größte Vollständigkeit und Mannigfaltigkeit,während von den andern Ländern nur ausnahmsweise ein oder derändere Gegenstand dieser Kategorie eingesandt worden war.
Die Natur der hierher gehörigen Gegenstände brachte es übrigensw>t sich, daß ein großer Theil nur im Modell dargestellt werden konnte,Namentlich die Schiffe selbst. Hierdurch mußte sich allerdings dasInteresse des praktischen Schiffbauers an diesem Theil der Ausstellungwesentlich vermindern. Auch die Aufgabe der Berichterstattung wird^wrdurch in enge Grenzen verwiesen, indem Modelle selten Anhalte-punkte bieten, die wirklichen Leistungen eines Gewerbtrcibcnden oderbu objektiven Werth seiner Erzeugnisse beurtheilen zu können.
Der Deutsche Schiffbau befaßt sich bekanntlich mehr mit dem BauUv„ Segelschiffen.
Seedampfschiffc werden nur sehr wenige, große Dampfschiffe an
Nord- und Ostseeküste gar nicht gebaut. Schiffsdampsmaschinen*wch weniger.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Deutsche Schiffbau, wasZweckmäßigkeit und Gefälligkeit in den Formen von Segelschiffen an-fangt, dem Englischen im Allgemeinen nicht viel nachgiebt.
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