§. 185. Erörterungen über die Massenfabrikation. 675
^ru«k der Spiralfeder entsprechend, vorwärts zu schnellen. Der ge-llwimte Apparat ist bewunderungswürdig konstruirt, und mit Ausnahme^ Befestigung der Nadel im Bolzen keine einzige Schraube zu seinerZusammensetzung verwendet; alle Theile lassen sich mit höchster Leichtig-dll und ohne Anwendung irgend eures Instrumentes auseinander rieh-en Beim Laden wird zuerst das Schlößchen ungefähr einen ZollE hinten aus der Kammer herausgezogen, wodurch der Bolzenkopf^ die Fahne des Abzugs zu liegen kommt. Alsdann wird der Knopf" Kammer angefaßt, durch eine kleine Achsendrehung der Verschluß^gehoben und die Kammer alsdann um etwa zwei Zoll in der Hülse^geschoben. Hierdurch entsteht also ein freier Raum zwischen Kam-kr und Lauf, um die Patrone ganz bequem in das Patronenlager desaufs einlegen zu können, welches zu dem Ende um so viel weiter^gebohrt ist, als die Höhe der Balken beträgt. Hierauf wird durch^schieben der Kammer und entsprechende Achsendrehung der Verschluß^ "der hergestellt. Soll nun gefeuert werden, so schiebt man das aufs," ersten Griff herausgezogene Schlößchen wieder in die Kammer zu-Die Nadel kann dieser Bewegung natürlicherweise nicht folgen,? 'hr Bolzen mit seinem Kopfe vor dem oberen Hebel des Abzugs"gt; die Spiralfeder wird also durch das Hineinschieben des Schlöß-zusammengedrückt. Wie bereits erwähnt, erfolgt das AbfeuernU'ch das Zurückziehen des Abzugs, wodurch die gesummte Aktion derSpiralfeder frei und somit die Nadel aus dem Nadelrohr herausgetrie-wird und kräftig in die Patrone eindringt. Die Patronen sindckderum von den gewöhnlichen weit verschieden. Zwischen dem Pul-^ und der Kugel befindet sich nämlich der sogenannte Spiegel, einplinder aus gepreßter Papiermasse, vom Durchmesser der Kugel. InMitte der dem Pulver zugekehrten Fläche des Spiegels ist die??"dwasse eingepreßt. Die entgegengesetzte Fläche ist Halbrund ausge-zur Aufnahme des Geschosses. Dieses bilvct unten eine Halb-^el, in der Mitte einen Cylinder und oben annähernd einen Kegel." äußere Hülle der Patrone besteht, wie gewöhnlich, aus Papier ;Uten ist stx zugeklebt (um dem Eindringen der Nadel keinen Wider-.sfud entgegen zu setzen) und über der Kugel zugebunden. Die Nadel??Ugt also erst durch das Pulver, ehe sie aus die Zündmasse im Spiegel^ nt,' die Zündung erfolgt somit von vorn. Der Spiegel hat überdiesZweck, den dichten Anschluß der Kugel an die innere Wand des^ befördern, indem er sich ebenfalls mit in die Züge einpreßt,w Vereinfachung dieser Patrone dürfte übrigens kein unerreichbaresAsi für weitere Fortschritte sein, — vielleicht durch Anwendung des"""'eschen Geschosses, wobei der Spiegel überflüssig würde, wenn"" die Zündmasse in die konische Vertiefung der Kugel selbst verlegte.
Dies ist in Kurzem die Beschreibung des Zündnadelgewehrs, wo-' das Problein des Ladens von hinten und der Anwendung gezogener
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