§8. 210 u. 211. Franz., Belg., Nicbcrländ. Schweizer . Pfluge. 737
^treichbrE lehnt sich an die oben hinausragende Fortsetzung des festen Messers an,^gleich «hält aber der Pflug noch durch eine andere auf der Achse sitzende Leweg-^che Stange, die mit einer Gabel versehen ist, seine feste Lage für die nächste Furche,der Hauptsache kommt dieser Pflug mit den. Englischen von Wilkie (§.5) nber-nur daß bei diesem die beiden Streichbretter nicht dicht auf einander stehen,pudern durch 2 Stangen mit der Achse in Verbindung gesetzt sind, und daß bei dem^vdtn keine Sohle und Griessänle vorhanden sind, an die sich das Streichbrettdhne» wiiii. Der letztere scheint deshalb an Festigkeit dem anderen nachzustehen.
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Belgische, Niederländische und Schweizerische Pflüge.
Aus Belgien , dem Vaterlande der mit Recht gepriesenen Pflüge, fanden sichMehrere gute Eremplare ein, die jedoch für uns nichts Neues darbieten. Die Pflüge^ I. M. Odenrs von Marlinne in Limbnrg (Nr. 169), mit der Preismedaille^gezeichnet'), und von I. F. Berckmans von Blacsvelt, Antwerpen (Nr. 170,*ttiz igo Frcs.!), sind nach der wohlbekannten Brabanter Form verfertiget, währendvon A. Romedenne, Erpent, Provinz Namnr (Nr. 165, Preis 80 Frcs.), mit^lze Hinterrädchen, und von P. Delstanche, Marbais, Brabant (Nr. 510),
Eil, Schwerzischen näher stehen. Der letztgenannte, der ebenfalls einen Preis er-^lten hat, trägt eine eiserne Stelze und ein kleines Schälmcsser. I. B. DcniüSt. Leger, Lurembnrg (Nr. 160), zeigt ebenfalls einen guten Pflug, mit einem^Elzrädchen, welches vermittelst eines hinten bei der Sterze angebrachten Hebels^Eht seichter oder tiefer zu richten ist. Bon dem so eben erwähnten Delstanche,namhaften Fabrikanten solcher Geräthe, ist auch ein Doppelpslng zu sehen,der oben bei Großbritannien erwähnten Einrichtung.
. Einen Häufelpflug hat van Macle in Thielt (Nr. l 68) geliefert. Die Streich-,^tter sind in Angeln beweglich und mit Stangen, die nach dem Baume zn gehen,
stellst
nr. Der Verfertige,- nahm erst 1851 ein Patent für diesen Pflug, der 125 Frcs.
kostet.
. Das Problem, einen guten Wechselpflng zu finden, hat auch die Belgier beschäftigt,wir aus mehreren Proben wahrnehmen. Der von Dnfonr ans NenfvillcS in^riinegan unter Nr. 159 vorgestellte kommt mit dem unvollkommene» Wendepflngköstlichen Deutschlands übereilt, indem ein einziges Streichbrett abwechselnd aufOde Seiten gesetzt wird. Es ist unmöglich, demselben eine gute Form zu geben,
. es immer umgestellt und der obere Stand zum unteren gemacht wird. Auch ist'Esir P߄g st^x gebaut. Preis 200 Frcs. in Renfvilles.
. Von dem vorhin genannten van Macle ist ebenfalls ein Wechselpflng vorhanden,^ >N der Hauptsache mit dem oben angeführten Englischen Pfluge von Wilkie über-^fl'isst. Die beiden eisernen, auf entgegengesehen Seiten an einer Achse befestigten^st"8e vollständigen Körper mit Messer und Haupt und werden ab-
^chselnd zum Arbeiten heruntergedreht. Auch hier drängt sich die Besorguiß auf,/d auf geneigtem Boden, wo gerade ein solches Geräth am meisten Bedürfniß ist," der Höh? „nd Schwere des einen, über den Pflugbaum hinauf ragenden Pflug-^rpers eine Neigung znm Umschlagen eintrete, die wenigstens nur durch erhöhten^astaufwand zn überwinden sein wird. Preis 150 Frcs.
, . Bei Romedenne's Wechselpflng (Nr. 165) find 2 Streichbretter unter einemdltzen Winkel gegeneinander festgestellt und horizontal drehbar, so daß immer das^arbeitet, das andere an der Landseite mitgeht; wie bei Stnart, §.5. DieSalbung ist schwach, das Messer fehlt. Preis 85 Frcs.
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