Band 
Erster Theil.
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K. 215. Schollenbrechcr und Norwegische Etzgeu.

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^chen Achse sitzen, doch so, daß jedes Zahnrad sich allein frei drehen kann und vondm anderen etwas absteht. An jedem einspringenden Winkel, d. h. an dem Anfangs-dmikte von je 2 Zähnen, sind auf beiden Seiten kleine Querzapfen in der Richtungd" Achse an den Rädern angebracht, die also auch den Erdffreifen zwischen je 2 Rä-dern bearbeiten. Die Räder oder Scheiben sind nicht schneidend, sondern 3 bis 4 Li-u>en dick. Die Zahl der Räder bestimmt sich nach der beabsichtigten Breite, welcheMan bearbeiten will, sie geht bei 6 Fuß Breite bis auf 23, mit 2-v F„ß Durch-messer.

Die größten Walzen sind 6§ Fuß laug, 5^ Fuß ist aber die beliebteste Größe,Mobei 3 Pferde gerade zn thun haben. Der von dem Aussteller berichtete Umstand,daß bis Ende 1850 2478 Eremplare verkauft worden sind, spricht hinreichend für dieGüte dieses Geräthes, welches auch an der Stelle der gewöhnlichen Walze zum An-drücken der Saat, sowie zum Verdichten eines zu leichten Bodens und zuuz, Nieder-drücken der vom Froste in die Höhe gezogenen Waizcnsaat im Frühling die bestenDienste leistet. Man rühmt von ihm unter anderen, daß es die in der oberen Erd-sicht befindlichen Insektenlarven zerstöre. °) Crv Still theilt in seinem Kata-^ge vier Bogen voll lobender Aussagen von mehreren hundert Landwirthen mit.Die erfahrensten Landwirthe schätzen den cloll rrnsllor hoch, nur mit der Beschrän-^Mg, daß auf feuchtem Boden wegen des Anklcbcns nicht damit fortzukommen sei.Preis der 3 Sorten 10, 17^ und 19 Lstr., freilich hoch!

Howard zeigt den von Cambridge angegebenen gross rvliool rallor aus 26dicht an einander stehenden, am Rande mit einer stumpfen Schneide versehenen ciser-Mn Scheiben, ungefähr wie bei Gcrkcns Schcibenwalze. Preis bei 5^ Fuß LängeLstr.

Henry Bennett, Liverpool (Nr. 75), giebt den Scheiben an ihrer Peripherieo» Zickzack und läßt jede Ecke der einen in den Winkel der benachbarten greifen.

Matth . Gibson, Ncwcastle (Nr. 129), erhielt eine Preismedaille für seinenriml ornslier, der aus 2 Reihen von Scheiben an 2 Achsen besteht. Die Scheiben dero»cn Achs« greifen in die Zwischenräume der Scheiben der anderen; eine in Deutsch -^»d schon lange bekannte Einrichtung.

Die Norwegische Egge (kiorwoZi-m tmrrovv) scheint ziemlich neu zu sein, da!>e weder von Allen Ransomes (1843), noch von Hamm (1846) erwähnt wird;d°ch ist die von beiden abgebildete rotirende Egge Vanr's als Vorläufer anzusehen,während Vaur 2 Achsen mit langen gekrümmten Zähnen sich nebeneinander drehen^ß, find an der Norwegischen Egge die Zähne kürzer und geradlinig. An jeder der^iden Achsen befindet sich also eine Anzahl von zackigen Sternen, bis zn 20, und^ber mit 5 — 6 Zacken, auch sind 3 solche Achsen nahe beisammen, so daß bei derUmwälzung derselben der Boden von einer Menge von Spitzen sehr stark zertheiltüstrd. W findet hier in vollkommenerem Grade und ohne das Einklemmen von^'dschollcn zwischen die Zacken diejenige Wirkung statt, die man bei der Stachel-^Mize beabsichtiget hatte. Die einzelnen Sterne werden durch dünne eylindrische^öhrenstücke etwas voneinander entfernt gehalten, drehen sich aber alle zugleich mitAchse um. Wir fanden übrigens bei einem vergleichenden Ver>uche die WirkungCroskillsche» Zackenwalzc noch stärker, „nd mir in feuchtem Zustande des^Mides soll die Norwegische Egge den Vorzug verdienen. Croskill hat auch dieseverbessert, z. B. mit einer Vorrichtung, den Achsen auf geneigtem Boden eine schiefe^ge zu geben, wofür er ebenfalls die große Medaille gewann. Er liefert die Egge^ Fuß Länge für 13^ Lstr. Barrett's Preise sind 14 Lstr. bei 4 Fuß Länge,^ Lstr. bei 6^ Fuß. — Bei den schmalen Pferdchackcn zur Reihen-Bearbeitung (s.

Lt4) jst hinten häufig eine ganz kleine Egge dieser Art angebracht, die nur zwei'^je Achse» nüt je 4 —5 vier- oder fünfzackigcn Sternen hat.

Der llntergrundswühler (subsoilrr) von Z. Laycock, aus Wiulatou bei New-