746 n Klasse. Landwirthschaftliche Geräthe.
ben. Der Einsender hat eine kurze Erläuterung seiner Maschinen, sowohl Englisch als Deutsch, ausgetheilt, die vielleicht zu kurz war, um die eigenthümliche Bestim-mung und die Nützlichkeit jedes dieser Geräthe ganz deutlich und überzeugend ausLicht zu bringen. Die Bemühungen Horskh's sind ohne Zweifel sehr verdienstlichund haben sich schon nützlich erwiesen. Bekanntlich sind in Deutschland auch vv"Brakel's Handpflüge gut befunden worden.
Unter Nr. 124 finden wir mehrere, aus der Fabrik des Fürsten Ferdinandvon Lobkowitz zu Eisenberg in Böhmen herrührende, von Ritter von In seidangegebene Geräthe. Die Saatharke ist der Horskh'schc» ähnlich, Preis 16 FdDer Unkrantzerstörer zeigt vorne ein Wagerecht vorrückendes Messer, hinte"eine Reihe von Eggenzähnen, Preis 8 Fl. Der doppelte Marqueur entlM3 kleine Pflüge nebeneinander, jeden mit 2 Streichbrettern, und in den Zwischenrä"-men sowie nach außen 4 kleine senkrecht stehende Schaufeln. Preis 20 Fl.
Bei den Französischen Gegenständen war Nr. 4ll> von Bazin zunil St. Firmin, Departement Oise , eine schmale Pferdchacke vorgelegt, aus 3 flache"pfeilförmigen Schaaren bestehend,'von denen zwei gerade hinter einander stehen, diedritte in der Mitte zwischen ihnen etwas seitwärts.
Unter den N vrdam crika nisch en Gerathen von Allen und Coinl''stehen mehrere Pferdehacken. Die eine, znr Behacknng schmaler Zwischcnräume be-stimmt, hat die wohlbekannte Einrichtung, zwei unter spitzen Winkeln vorn Haupi-bäum abstehende Seitenarme, die mehr oder weniger hinausgerückt werben könne",und in jedem derselben sowie in dem mittleren Baume eine breite flache Schaust^Die andere mit ähnlichem Gestelle führt 5 Schaufeln, die nach beiden Seiten einigtWölbung und in der Mitte eine Schneide haben, so daß sie kleine Furchen ziehe"-Eine dritte enthält 3 schief hinter einander angebrachte Pflüge, nämlich kleine Sch""'reu mit ihren Streichbrettern, wie Horskh's Saatharke.
Nr. 107. Wells von Rochester, New-Uork: 2 Reihen mit 3 und 4 Eise",welche theils flache stark gespitzte Schaaren, theils breite, nach beiden Seiten umge-bogene Schaufeln tragen.
Die Menge der hier versammelten Instrumente zur Reihenbehackung deutet un-zweifelhaft auf ein sehr verbreitetes Bestreben, diese Verrichtung mehr und mehr de"Handarbeit zu entziehen und steht in eine», auffallenden. Widersprüche mit der B""'liebe, die von vielen Seiten für den Spatenban gehegt wird. Auch im Britische"Reiche fehlt es nicht an Empfehlungen des letzteren. Es wird deshalb eine weitesUntersuchung erforderlich, um die Bedingungen und Fälle aufzuhellen, unter dein"das eine oder andere Verfahren für den Landwirth vortheilhafter ist; zugleich wi""man aber darauf hingewiesen, kleinere Maschinen zum Handgebranche zu verbreitt"-
') Pnsch (Rep. S. 13) berechnet, daß in der 4jährigen Frnchtfolge geradedie halbe Arbeit durch die Anwendung der Pferdchacke erspart wird, jährlich 7auf den Acre. Eine Pflugarbeit ist zu 8 Sch. angeschlagen.
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Schollenbrecher (Oloä urnsliers) und Norwegische Eggen-
Zum Zertheilen der Erdschollen auf bindigem Boden sind seit längerermancherlei Mittel angewendet worden, als Stachel-, Leisten- und Scheibenwalze"-Die von W. Crvskill in Beverleh (Nr. 135) im Jahre 1840 zuerst verfertigtezahnte Schollcnwalze hat sich in England am meisten verbreitet und ihrem Urhebs"auch jetzt die große Medaille erworben. Sie besteht aus einer Anzahl eiserner Rmder, die an ihrem Umkreise große spitzige Zähne haben lind an einer gemeinsch"!'