§8. 216 bis 218. Walzen. Maschinen zum Umgraben u. z. Düngen. 749
'">d die Erde herausfallen lassen. Die Stiele sind ungefähr 1 Fuß über dem An-der Schaufel in einer wagerechien Achse befestigt, die sich in ihren Zapfen hin^ her drehen läßt. Etwa 2t Fuß weiter oben stehen diese Stiele mit Kurbelnl Fuß Länge in Verbindung, von denen sie ihre Bewegung erhalten. Abwech-stechen immer 3 Schaufeln ein, während die 3 anderen umwerfen. Sieben-Pferde sollen das Werk von 50 Menschen verrichten, was vielleicht nur der allgemei-ne Regxl über das Verhältniß beider Kräfte entnommen ist.
Das Modell einer ähnlichen Maschine von I. Parsons in Cravcn Farm, Stam-Hill, Nr. 112, ist künstlicher, indem die Achse, in welcher die 8'Schaufelstiele sitzen,allein hin und her drehe» läßt, sondern zugleich in einem gebogenen Ans-chnitte herumgeführt wird, um die Bewegung der Schaufeln noch zusammengesetztern Machen. Es ist merkwürdig, wie die Maschineukunst überall gleichsam an der^»ndarbeit nagt, um derselben eine Verrichtung nach der andern zu entziehen. Die^vegnng soll nach beiden Vorschlägen durch eine Dampfmaschine geschehen, wirjedoch, daß dem Gärtner das Grabscheit nicht sobald aus der Hand genom-'e werden wird.
8 . 218 .
Vorrichtungen znm Aufbringen des Düngers.
^ Schon längere Zeit ist es in England üblich, die feiner oder gröber zertheiltenchpchci, zugleich mit der Saat anöznstrenen. Deshalb haben viele SäemaschinenDünger-kasten bei sich. Neuerlich bedient man sich vorzüglich d'es überphos-^rsauren Kalkes, snpergliosplwt« vk Um«, welcher durch llebergießen der KnochenSchwefel- oder Salzsäure bereitet wird, s. oben S. 106; auch Guano, Natrum-
Hipeter
Nsalz
(den man aus Ostindien bezieht, den Centner zu 17 Schilt., und wegen der
""n aufzubringenden Quantität mit Asche mengt), und verschiedene andere Dün-
' lmze können auf gleiche Weise mit der Saat ausgestreut werden. In der neustenkaum, jedoch auch Maschinen zum Ausstreuen des Düngers allein, ohne^Men, zum Vorschein. Ph. Pnsey bemerkt (Jll. Kat. S. 367), es komme bei. e Landwirthen mehr und mehr das Verfahren auf, die Wintersaat im Frühlingrch Bestreuen mit einem künstlichen Düngemittel zu kräftigen (r«kr«sl>) wenn sie,^ ss oft geschieht, im Nachwinter schwächlich erscheint. Das Ausstreuen muß bei'"digx,„ Wetter durch eine Maschine geschehen, weil sonst der Dnngestoff znm^ile verweht wird.
^ Nr. 241 Holmes u. Söhne, Norwich , haben einen solchen besonderenb "Ugerstreuer, m-mnre cllsiribntor, zur Schau gestellt, der sich schon praktisch"Nihri und Eingang bei den Landwirthen gefunden hat; s. Jllustr. Kat. S. 387.» außer den genannten Stoffen auch zum Gypsen, zum Ausstreuen von Asche^ 3l> benutzt werden und das Streuen kann sowohl reihenweise als in der ganzenkaü"° rast) geschehen. Die Arme der obere» Achse, unter dem Vorraths-
dj heißen Rührer (stirrers), die der unteren Fortschaffer (üelivcrery, undhaben an ihren Enden noch kurze Querstücke wie kleine Schaufeln. Durchh ^urig eines Schiebers ist der Ausfall auf die untere Walze zu regeln; mit Hülfe"Rädern verschiedener Größe, die man beliebig einsetzt, kann man anch den sich^chendei, Achsen mit den Treibarmen eine beliebige Geschwindigkeit geben, und so istMöglich, G^llim von 2 bis 20 Bushels auf den Acre (fast 1 bis 10 Sehest,der dreuß. Morgen) auszustreuen. Trichter sind nicht angebracht, vielmehr fällt§ Dünger in den Fächern herab, die zwischen 2 Brettern liegen. Preis: für 4 Fnr-" zu 27 Zoll Breite 13 Lstr. 13 Sch.; für 3 Furchen 11 Lstr. 11 Sch.; für 29 Lstr. 9 Sch.')