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Erster Theil.
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750
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750 IX. Klasse. Landwirtschaftliche Geräthe.

Eine ähnliche Maschine, für welche Dr. Newington als Erfinder patenürt istnnd auch die Preismedaille erhalten hat, befindet sich in der Aufstellung der FabrikDnfaur, Harry nnd Comp. in London , Nr. 124 Sie kann von Menschtgeschoben oder von einem Pferde gezogen werden nnd streut, wie uns der Auge»'schein gezeigt hat, ganz gleichförmig aus. Die Achse mit den Treibarmen läßt sichaußer ihrer Drehung auch hin nnd her schieben. Man soll von 1 bis 100 Bnshelsausstreuen können. Preis der größeren Maschinen für Pferdekraft 0 Lstr. und Niet?bei größerer Länge, zum Ziehen durch einen Menschen, 6 Fuß lang, 5 Lstr. 5 Sch-

Man hat in neuester Zeit immer mehr Gewicht aus den Gebrauch flüssig^Düngemittel gelegt, weil diese sich nicht allein bester im Boden vertheilen, sondertauch besser zum Nebergange in die Wurzeln zubereitet sind. Daher find auch Mitt^zum bequemen Aufbringen solcher Flüssigkeiten auSgedacht worden. Zwei vonTh. Chandler erfundene Maschinen zu diesem Behufe wurden von den Fabrikan-ten Recves zu Bratton (Nr. 108) verbessert und in den Glaspallast gesendetwofür dem Aussteller auch eine Preismedaille bewilligt worden ist. Die eine tratstden Namen rvnter-ckrill und es ist bestimmt, zugleich mit der Rübensaat aiichWaffer oder eine düngende Flüssigkeit auszugießen und dadurch das sichere Aufgeht'unabhängig von der Beschaffenheit der Witterung, zu bewirken. Hinter dem S"e-kästen befindet sich der Behälter für die Flüssigkeit. Blecherne Eimer, an Kettenohne Ende befestigt, schöpfe» jene und gießen sie in Trichter, aus denen sie mit de"'Samen vermengt in das Land gelangt. Die anszngießende Menge kann nach Gefallngeregelt werden. Diese Maschine hat sich schon vielen Beifall bei ausübenden Land-Wirthen erworben und wir hatten Gelegenheit, ihren guten Gang zu beobachte"'Man rühmt von ihr, daß sie jede Saatreihe hinreichend mit Wasser oder einetDüngeflüssigkeit versieht und dadurch die Pflänzchen vor den Nachtheilen einer trocke-nen Witterung bewahrt. Eine Menge von Zeugnissen bestätigt den guten Erfttgder mit einer solchen Bewässerung verbundenen Aussaat, zum Theile auf Flächstvon 100 und mehr Acres, vorzüglich bei weißen und schwedischen Rüben und >"Vergleich mit der Anwendung trockener Düngemittel. In einem Falle trug t>e'Acre nach Aufführung von 2 Centnern Kalk-Snpcrphosphat mit 200 Gastod(786 Pr. Quart) Wasser, mit einem Aufwande von 16 Schilt., S64 Centner Erd-kohlrüben (svrmles), während trockene Düngestoffe, als Knochen, Kompost, Tanbe»-mist, über 2 Lstr. kosteten und nur 255 bis 378 Centner trugen. Die Maschine kostet22 bis 42 Lstr. bei 4^ bis 6 Fuß Länge und verschiedener Anzahl Reihen. 2^6füßige begießt 7 Zeilen Getraide oder 5 Zeilen Rüben. Die andere Maschinenämlichen Erfinders, der Düngerausgießer, liqnlcl manure eüstiütintor, s"'nicht, sondern gießt nur die Flüssigkeit aus Blechrinnen, die sich gleichfalls an Kette"ohne Ende um Rollen bewegen, und Leim Durchgänge durch den Behälter ein-schöpfen, auf das Land aus. Preis 16 bis 18 Lstr. Lei einem Raumgehalt von 2^

3^ lloAsIieacks zu 63 Galt. (10j> bis 14^ Preuß. Eimer — 4^ bis 6j; Bad. Oh»0'

Nr. 135. Croskill zeigt einen Karren mit eisernem Kasten für flüssig"Dünger, der begreiflich auch aus Pfuhl oder Jauche bestehe» kann. Znm Ausstiegist ein Ventil angebracht, nnd die Masse ergießt sich entweder in der ganzen Breck'von 6 Fuß oder mit Hülfe von elastischen Trichtern reihenweise auf 4 Zeilen Rübe"in das Feld. Es ist dafür gesorgt, daß auch auf unebenem Lande der Ausfluß rege''mäßig erfolgt. Der Name ist liqntll m-innre cart vvitll rvateriuA appgratns, berPreis bei 100 Gallonen Gehalt 16 Lstr., bei 200 Galt. 20 Lstr. Die Vorrichtunghat mit dem znm Benetzen der Straßen dienenden Karren viel Aehnlichkeit. Diewohnlichen Pfnhlkarren, wie sie Schwer; beschreibt, leisten in einfacher Weise d"selbe, aber freilich nicht mit so genauer Regnlirnng. ,

') Diese sonderbar scheinenden Preise, wobei die Zahl der Pfunde nnd SAlinge gleich ist, erklären sich daraus, daß man früherhin gewöhnlich den Preis >