Band 
Erster Theil.
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778
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778 H Klasse. Landwirthschaftliche Geräthc.

sind dann die dea Messern näher stehenden auch näher aueiuauder, als das HinterePaar, was ganz zweckmäßig scheint. Die Walzen sind znm Theil gefurcht, und zwargradlinig oder schraubenförmig. Die Länge der Häcksel richtet sich nach der Schnel-ligkeit, mit welcher diese Walzen sich drehen, im Verhältniß zur Geschwindigkeit derMesser. Es sind daher eiserne Zahnräder vorhanden, um dies Verhältniß beliebigeinrichten zu können, indem man kleinere oder größere Getriebe einsetzt. Diese Rad-verbilidnng so wie die andere, welche von der Kurbelwclle an das Schwungrad geht,machen, daß diese Maschinen sehr zusammengesetzt erscheinen und natürlich auch kost-bar sind; dagegen leisten sie auch viel und sind dauerhaft.

Wenn das Hervorschicben des Strohes ununterbrochen geschieht (was nicht beiallen Maschinen der Fall ist), so entsteht die Besorgnis), daß das vordringende Strohan die Fläche der Klinge anstoße, nämlich gegen den Rücken hin, nachdem die ent-sprechenden Punkte der Klinge schon geschnitten haben. Deshalb haben einige Fa-brikanten die Flüche der Messer.wie bei einem Hobel in einen spitzen Winkel gegendie Fläche des Rades gesetzt, so daß der Rücken etwas von der Lade abgerückt ist.

DaS Preisgericht hat die Häckselschneidcr von Cornes, Smith und Comp-und Garrett mit Preisen belohnt.

James Cornes, Burbridge bei Naniwich, Grafschaft Ehester, Nr. 83., zeigtzwei Maschinen mit 3 ,nnd 2 konvercn Messern und 3 Paar Zuführnugswalze»-Jllustr. Katal. S. 363.

Horusby verfertigt die Maschine von Cornes ebenfalls. Mit 3 Messernund von 2 Männern oder einer andern Kraft zu bewegen, kostet sie 12^ Lstr.; mit 2Messern 10; kleiner, 8^ Zoll, und von eine»! Mann zu drehen 8^ Lstr. Bei den Ver-suchen in Uork schnitt diese Maschine 112 Pfd. Häcksel gut mit 14,12 Pfd. Kraft, währenddie Cro skillsche zu gleicher Leistung 44,8 Pfd. Kraft brauchte und schlechter arbeitete.

Smith und Comp. in Stamford , Rr. 234. Zwei sehr stark gekrümmtekonvcre Messer, die aber nicht bis an den Umkreis des Schwungrades reichen. DieStrvhlade ist 18 Zoll breit, die Länge der krummen Schneiden wird zu 5 Fußangegeben, es findet also eine starke Seiteubewegung (Zug) statt; die Länge der ge-schnittenen Stücke kann auf ^ bis 5 Zoll gerichtet werden und man soll stündlich200 bis 500 Bush. schneiden können. Von den beiden zuführenden Walzen ist dieuntere gereift, die obere mit dünnen eisernen Zähnen besetzt, die, von der Seite be-trachtet, als gerundete Zapfen erscheinen. Um ganz lang zu schneiden, bedient i»a»sich eines zweiten Rades mit einem einzigen Messer. Preise: Nr. 1, die größte Ma-schine, 18zöllig, für Pferde- oder Maschincnkraft (onAiiie-porvcr) kostet 16 Lstr.; st^schnitt bei der Ausstellung in Norwich im Jahr 1849 34 Pfd. Häcksel von -h ZollLänge in der Minute. Die lözölligc, Nr. 2, wird zu 14 Lstr. abgegeben; kleiner^mit Kurbeln, Nr. 5, mit 10 Zoll Breite für 6tz Lstr.; Nr. 6, mit 8 Zoll Stz Lstr-,auch noch kleinere für 4 Lstr. 4 Sch.

Garrett stellt eine große Maschine mit 2 Messern aus, welche 15 Lstr. koste),mit 15 Zoll innerer Weite der Laden und Rädern, um tz, ^ oder ?; Zoll lang Zbschneiden, die Einrichtung kann jedoch bis zu 4 Zoll getroffen werden. Die Z»'sührungswalzen wirken unabhängig von der Druckplatte, wodurch alle Stopfn»!)verhütet werden soll. Beim Betrieb durch Pferde muß das mit den Messern besetztRad 120mal in der Minute umlaufen, bei der Benutzung der Dampfkraft nochschneller, wobei dann 10 bis 15 Centner in der Stunde geschnitten werden könne»-

I. Ferrabec und Söhne, Strond (Nr. 274), wenden zwei Messer an, dirganz sein seilcnartig gezähnt sind und deren Fläche gegen die Wand des Strohkastc»^in einem stärkeren Winkel absteht, als bei allen anderen Maschinen; die feinen Zäh»^sind nicht für eine Verbesserung zu halte».

W. N. Lomar, Birmingham (Nr. 275), bringt die Achse für Messer »»Schwungrad grade über dem Strohkasten an, dessen Sohle deshalb nicht gradlinig