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Erster Theil.
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900 X- Klasse. Instrumente aller Art.

der, bis auf das Steigerad, sind aus Gußeisen, letzteres, von Messing, hat 40 Stifteund läuft in zwei Minuten einmal um. Es wird von einer kleinen Spiralfeder ge-trieben — Feder-Remontoire —, welche an einem Getriebe befestigt ist, das sich inderselben Richtung bewegt, als das Steigerad, und eins der Zapflöcher dieses letz-teren trägt. Die Feder wird, so oft sich das Steigerad um 90° umgedreht hat,also alle r Minuten, um ^ Windung durch das Uhrwerk aufgezogen. Das Zeiger-werk wird unmittelbar durch das Hauptrad bewegt; der Minutenzeiger geht sprung-weise alle ^ Minuten fort. Die Uhr hatte vier Zifferblätter von sieben Fuß Durch-messer. Die Zeiger können mittelst Schrauben ajustirt werden; an der Uhr ist einkleiner Zeiger innerhalb angebracht, welcher znm Reguliren dient. Die Zeiger findaußerhalb der Zifferblätter mit Gegengewichten versehen, indem, wenn die letzter»innerhalb der erstere» sich befinden, die Kraft des Windes gegen die Zeiger nichtausgeglichen wird. Ist das Gewicht eines Zeigers bedeutend und nicht ausgeglichen,so entsteht leicht ein loser Gang an der Zeigerwelle, wodurch ein Nachbleiben zwi-schen 6 und 13 Uhr und ein Bereiten zwischen 12 und 6 Uhr entsteht.

Vor dem Aufziehen muß das den Gang der Uhr unterhaltende Gewicht gehörighoch gehoben worden sein, um die Uhr ungefähr sieben Minuten laug im Gange zuerhalten; ist sie aufgezogen, so kann dasselbe sogleich außer Thätigkeit gesetzt werden.Die Gewichte sind an Drahtseilen befestigt und erheischen ungefähr 40 Fuß Fallmit einer einfachen Rolle; letztere hat 1 Fuß Durchmesser. Die , Viertel werdengenau zur richtigen Zeit geschlagen, nur bei dem vierten Viertel beginnt das Schla-gen ^ Minute vor der Zeit, während der Stnndenhammer genau mit der vollenStunde zu schlagen beginnt.

Das Werk zeichnete sich durch Solidität und Eleganz der Arbeit zu seinemVortheil vor vielen andern Thurmuhren aus, wie es aber auch nicht anders voneinem Manne zu erwarten war, der einen so guten Ruf in England besitzt, alsDent. Gegen die Zweckmäßigkeit einer Feder, um dem Pendel einen stets gleichenImpuls zu geben, kann jedoch mit Recht eingewendet werden, daß ihre Erpanfivkraftgar sehr von dem Wechsel der Temperatur abhängt, welchem grade eine Thurmuhrin einem hohen Grade ausgesetzt ist.

Ein vorzügliches Werk hat der bekannte Mechaniker Roberts (Manchester )ausgestellt, ganz aus Eisen gearbeitet, die Räder möglichst ohne alle Nacharbeit, umdie harte Gußhaut nicht zu zerstören; das Steigerad allein ist von Messing. DieUhr hat nur ein Gewicht, welches sowohl das Gehe- als das Schlagewerk treibt,indem das Seil, oder Kette, über Rollen geleitet ist. Das Kompensationspendel undRemontoire, welches alle ^ Minuten das kleine Gewicht hebt, bedingen einen mög-lichst gleichmäßigen Gang; die Zeiger werden in Zeitabschnitten von 30 oder 60Sekunden bewegt. Die Räder sind nicht mit den Wellen in einem Stucke, sondernauf letztere aufgekeilt, also verstellbar; die Zapflöcher nicht in dem eisernen Uhr-gestelle, sondern in Laschen gebohrt, welche an das Gerüst angeschraubt werden-Letzteres bildet eine abgestumpfte Pyramide, und nimmt sehr wenig Raum ein. DasEchappement ist also eingerichtet: ein Aufhalter mit zwei Armen sitzt auf einerWelle, die ein Getriebe trägt, welches mit einem Rade auf der Achse des Steige-rndes in Eingriff steht; es dreht sich daher die Welle des Aufhalters ein halbesMal um, wenn ein Zahn der Hemmung losgelassen wird. Der Aufhalter wirddurch einen Zahn gehalten, der an dem Ende eines vom Aufhängepunkte des Pen-dels herabhängenden Armes sich befindet; derselbe wird durch einen Stift bewegstwelchen das Pendel gegen das Ende der Schwingung vorschiebt, und läßt dann denAufhalter los, wenn das Pendel von der schiefen Fläche eines Zahnes an der Hem-mung einen Impuls erhalten hat.

Der Hammer ist von den gewöhnlichen Einrichtungen verschieden konstruirt.ist ein eiserner Stab, welcher an dem einen Ende eine Kugel von Guttu Perch"