Band 
Zweiter Theil.
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XIV. Klasse. Leinenwaare».

den Baltischen Häfen und hauptsächlich auch noch in Nordamerika Absatz,wo man jedoch nur die wirklich guten reellen Fabrikstempel nimmt. Dieanderen Russischen Segeltuche verlieren an Absatz, seitdem und je mehrsich Schottland in dieser Fabrikation ausdehnt.

Bon Portugal baden die Fabrik zu Ianqueria und dieTorres-Novas-Gesellschaft vier Stück ganz gelungenes Segeltuch einge-sandt; die Fabrikation mag jedoch daselbst eine beschränkte sein, da dasLand selbst noch importirt.

Aus Amerika lieferte For und Polhemas in New-Uork ganztadelloses egales Segeltuch; die Preise mögen indeß noch hoch sein unddie Fabrikation eine beschränkte, da Rußland und Schottland dorthin starkimportiren.

Aus Franrcich haben Male, Dickson und Eomp. in Eondc-kerke Branche, Jaubert, Bonnairc und Eomp. in Angers , «be-kommt die Preis-Medaille) und die Leinen-Kompanie in Lan-dcrnau (Finistere) ganz tadellose Kanevas ausgestellt. Weniger schönund egal sind die von R. Laine, Laroche und Mar in AngerS .Doch hat, wie schon erwähnt, das Land keinen Erport in Segeltuch, weildie Preise etwas höber sind.

Hier möge noch das Malerluch von E. F. Haro in Paris Erwäh-nung finden, welches, der Egalität wegen, mit der Medaille belohntwurde.

Aus Spanien stellten das Königliche Arsenal in Kartagcnaund ESkudero p Gonzalez in Cereoa del Rio, ziemlich gute Segel-tuche aus; doch sind sie nicht so gleichmäßig in Garn und Gewebe wiedie Schottischen, indem die mechanische Weberei in Spanien fehlt.

AuS dem Zollverein ist nur Segeltuch von Wilhelm Kiskerin Halle geliefert; dasselbe ist gut und so egal wie es aus Handgcspinnstmit guter Handweberci erzeugt werden kann. Leider hat der bewährteFabrikant Delius in Versmold nichts von seinen Erzeugnissen ein-gesandt.

In Deutschen Häfen wird das Westfälische Segeltuch vorzugsweisebenutzt und erscheint hier, bei gleicher Güte wie ausländisches, als das billi-gere, da noch nicht jeder zu dem Belgischen und Schottischen Maschinen-luch Vertrauen hat. Dergleichen ausgedehnte Fabriken mit mechanischerWeberei und zugehöriger Mascbincn-Spinnerci wären unseren Deutschen Ost- und Nordsee-Staaten sebr zu wünschen, da sowohl Material alsAbsatz dazu reichlich zu finden sind.

Was nun die sogenannten Sack-, Kaffeesack- und Pack-Leinen an-betrifft, so finden wir, außer den im folgenden Paragraphen erwähntenFabrikaten aus Jute, eine große Auswahl aus mebrpsündigen Maschi-nen-Wcrggarnen von Jameson und Comp. in Hüll, Porkshirc, aus-gestellt; ferner ganz schwere Koblensacklcincn von Alcr. Eassen inTundee, und ist nur eine Stimme, daß, da nirgends die mechanische trockene