Band 
Zweiter Theil.
Seite
183
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tz. 37. Lemenähnliche Stoffe.

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Spinnern grober Werg-Garne in solcher Ausdehnung vorhanden ist alsin Schottland , so egale feste, schönsarbigc und angemessen billige Pack-und Sackleinen anderswo nicht bergestellt werden können.

Wir erwähnen hierbei noch rühmend der Ausstellungen von JobnDünn und von Gebrüder Kor in Dundcc, (welche Letzteren die Preis-Medaille erhalten), in bunt gestreiften Sackleinen und linirt gedrucktenordinaircn Kreguelas (von ^ weißem Werg - Maschinengarn). Die Fa-brikation von ordinaircn Fußteppichen aus bunt gefärbten Werg- undHans-Garnen ist hier auch sebr ausgedehnt und hat namentlich Aler.Warden dergleichen ausgestellt.

') Mechanische Kanevas-Webestnhle sind ausgestellt, und werden gut gefertigtvon tsharlcs Parker n. Söhne, t.astv !>.->,ist maeliiiio HVaist, Dnndcc, Preis tlt Lstr.,ohne evtlürg hosttnn und « liitlin^ Itt.ielnno; sie wehen cirea ti Pard hr. Stunde sehrdicht und egat.

Bei Klaffe Xt. ist bcreilS erwähnt worden, daß der Gebrauch bauiuwvl-lener Segeltuche in den Vereinigten Staaten immer mehr Aufnähme findet.

8 . 37 .

Leinenähuliche Stoffe.

Wir erwähnen hier zunächst des sehr wichtigen neuen Surrogatesfür starken Flachs und Hanf, nämlich des Jute (Ostindischcr Kalkutta-Hans, von der Pflanze Corchorus gewonnen). Derselbe verdrängt durchseine Billigkeit sowohl die Stoffe aus Flachs als aus Manilla-Hanf, wo esnicht auf eine so vorzügliche Festigkeit wie z. B. beim Segeltuch ankommt,also namentlich für Sackleinwand, ordinaire Fußdccken, Matten rc.

Dieses Material (vergl. Th. I. S. 383) kommt in Ballen nach Li-verpool und kostet dort 10 bis 17 Lstr. per Ton. von 20 Ctr., je nachQualität. Um es zu spinnen, breitet man es auf dem Boden aus undbefeuchtet es mit einen Gemisch von Wasser, Qcl und Soda, nach Art desBcrsahrcns von (5. Srak in Rensrew, grobe schilfartige Faserstoffe geschmeidigzumachen; (siehe Deutsche Gewerbe-Zeitung pro 1851. Band II.); dannhäuft man 1 bis 5 Tons zusammen auf und läßt sie einige Tage stehen,wo es dann gleich Flachswerg oder Baumwolle der Breakcr- oder Devil-Maschine zum Zertheilen vorgelegt und weiterhin eben so wie Flachswergdurch die gröbsten Krempeln und Spinn-Maschinen trocken versponnenwird. Proben davon und von daraus gefertigten Geweben findenwir ausgestellt von Jameson und Comp. in Hüll, die das starkeFlachswerg- oder Hanf-Garn vollkommen ersetzen und billiger herzu-stellen find.

Der Artikel China-Gras (vergl. Th. I. S. 380) ist unter Eng-land öfter verarbeitet und die Graszcuge (Oras clutll) ausgestellt; nament-lich haben wohl Marshall und Comp. in Leeds , die deshalb auch die