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XXIV. Klafft. Glaswaare».
mit Tubus
Retorten.das Stuck vo» t Gallon 1 Sch. 6 P. 2 Sch. 6 P.
und „ 2 „ I „ 9 „ 2 „ 9 „
Vorlagen.. „10 „ 4 „ „ 6 „ — „
T. Wood, in Stourbridge . Eine Champagnerflaschc, der Form und Reinheitdes Glases nach gut. - Wcstwoode und Moore daselbst (Klaffe XXVII).Verschiedene, aber nicht besonders gut geschmolzene Glaswaaren dieser Gattung. —I. B. Edwards, zu Liverpool (Klaffe X.), stellt eine Reihe von Retorte», Abdampf-schalen u. s. w. aus, ihrem Zwecke entsprechend.
Nach einer gefälligen Mittheilung der Herren Diron und Mersins zuSt. Helms, welche sich jedoch nicht unter den Ausstellern befinden, haben dieselben1 Ofen mit 6 Häfen im Betriebe, deren jeder 1800 Pfund Glasmasse faßt. DerGlasofen soll 15 bis 18 Monate, bei Anfertigung der Steine aus Dorkshire-Thon»och 6 Monate länger, die Häfen, aus 3 Theilen Stourbridge-Thon und 1 TheilHafenstücken, 10 Wochen ausdauern; die Schmelze soll 18, die Arbeit 12 StundenZeit bedürfen. Sie beschäftigen 80 Arbeiter, darunter 36 Bläser und Gehülfen;jene sollen wöchentlich 40 bis 56, diese 6 bis 10 Sch. verdienen. Die Produktionbeträgt in jeder Woche gegen 30,000 Stück. Der Ankaufspreis der Rohmaterialien ist:
Steinkohlen, die Tonne. 6 Sch. — Pee.
Pfanne,istein (panscalo). 4 „ 6 „
Schlacke» (I),o»s). 2 „ 6 „
Gaskalk (xas evaste). 5 „ — „
Sand von New-Brighto». 3 „ — „
Soda.10 Guineen.
Wasserfreies Glaubersalz (salt. caße) .... 4 „
Die Verkaufspreise des Fabrikates sind für das Groß:
Weinflaschen. 17 Sch. — Pee.
Sodawafferflaschen. 16 „ — „
Zngwerbierflaschen. 16 „ — „
Schwefelsäureflaschen, das Stück 2 „ 6 „
Diese Angaben weichen nicht unbedeutend von denen von Breffit mitgetheilten ab.
Obgleich England große Quantitäten Flaschen aller Art produzirt, z. B. in dereinzigen Grafschaft Dorkshirc ungefähr 16 Millionen Stück jährlich, so werden dochnoch viele, namentlich Sodawafferflaschen, aus Deutschland eingeführt.
2. Aus dem Zollvereine: Ad. Wagner zu Sulzbach bei Saarbrücken (Rhcinpreußen), Champagner-, grüne und braungelbe Rheinwein-, hellgrüne Mosel wein-Flaschen, welche in jeder Beziehung gut zu nennen waren. Die Champagner-flaschen dieser Fabrik haben in Deutschland einen guten Ruf, und sollen bis 35 At-mosphären Druck aushalten; es findet sowohl von diesen als von den übrigen Weinflaschen Erport »ach Nordamerika statt. Es wird 1 Ofen mit 8 Häfen betrieben,welche monatlich gegen 60,000 Stück Flaschen liefern. Die Produktion hat in denletzten 5 Jahren, ohne bedeutende Vergrößerung derselben Anzahl Häfen, gegen 40Prozent zugenommen. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter ist 60, der Lohn für denSchmelzer 15 bis 18 Rthlr., für den Bläser 30 bis 35 Rthlr., für den Gehülfen10 bis 12 Rthlr. monatlich. Die Schmelzzeit dauert l6 bis 18, die Arbeit 11 bis 12Stunden. Der Ofen hält 12 Monate, die Häfen wegen des starken Zugs, den diedortigen zum Schmelzen verwendeten Steinkohlen erfordern, höchstens 3 Wochen.Die Rohmaterialien kosten der Centncr:
Steinkohlen.— Rthlr. 4 Sgr.
Sand ., . . — „ 1; „ bis 9 Sgr.
Kalk.- ,. 2 „