Band 
Dritter und letzter Theil.
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360
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XXV Klasse.

Thonwaareu, Porzellan, Steingut undgemeines Töpferzeng.

Berichterstatter:

MinisterialasMor F. Odernbeimer in Wiesbaden .

K. 95.

V o r w o r t.

^ie sowobl in den Fabriken als im allgemeinen Handelsverkebr ge-bräuchlichen ungenauen und unrichtigen Bezeichnungen der einzelnenThonwaarensorten bedingen nothwendig eine Feststellung der Unterschiedederselben. Nur in dieser Weise werden allzubäusige, störende Wieder-holungen in dem folgenden Vortrage zu vermeiden sein.

Die von dem Erekutiv-Kommiltec der Londoner Allgemeinen In-dustrie-Ausstellung für die Arbeiten der Beurtbeilungs-Kommission vor-geschlagene Klassifikation stimmt im Wesentlichen übercin mit den durchdie Wissenschaft angenommenen Hauptabthcilungen der Tbonwaaren.Nur ist zu bemerken, daß bei den einzelnen Unterabtbeilungen die Eigen-tbümlichkeiten der Englischen Fabrikation, wie sie bis jetzt sich entwickeltbat, zu sehr bis zu den unwesentlichsten Abänderungen berücksichtigt wor-den sind.

Wir geben hierunten diese Klassifikation in der ursprünglichenFassung mit Bezeichnung der Deutschen Ausdrücke und der unerläßlicherscheinenden, am Allgemeinsten anerkannten technischen Erläuterungen.

Thonwaaren-Fabrikation, Porzellan, Irdene Waaren n.

V. Acchtcs Porzel l a n. Die Masse gleichsam geflossen, dicht,nicht mit dem Messer ritzbar, feinkörnig, durchscheinend, sehr klingend,weiß, gleichartig, strengflüssig. Die Zusammensetzung der Masse bestehtaus unschmelzbarem weißen Thon Kaolin oder Porzellanerde undeinem zu Glas schmelzbaren, unbildsamen Zusätze, dem sogenannten Fluß,