474 XXVIII. Klasse. Arbeiten aus Thier- und Pflanzenstoffen.
besonderem Interesse waren, die jedoch nicht so erheblich schienen, um dafür Preisezu ertheilen :
B. Mitford, Cheltenhani, Fabrikant (Nr. 167), konzentrische Kugeln ausBurbaumholz gedreht. Kunststücke dieser Art haben zuerst die Chinesen gefertigt.
Garrct, 1 Victoria Terrace, Jpswich (Nr. 14l), auf der Drehbank verzierteSchnupftabacksdosen von Elfenbein und fremden feineu Hölzern.
I. Peel, Prospekt Pl. Pudsey (Nr. 175), Mechanismus, um aus der Dreh-bank on reliek zu arbeiten. Nachahmungen von Medaille», Münzen, Blumen >c.
Oscar Smith, 21 King Street Covent Garden (Nr. 95), Proben von Elfen-beindreherei und Schnitzerei, ein Piedcstal, eine Vase und Blumen darstellend; fernerein einziges Prachtstück von Elfenbeindreherei: ein Stück von Gestalt eines Eies,innerlich bis zur Dick« einer wirklichen Eierschale, durch eine Oeffnung von ZollDurchmesser, ausgehöhlt. Dieses Kunststück ist von A. Smith, 22 May'S Buildings,St. Martins laue, gefertigt.
W. D. Hemphill, Clonmel , Jrlanv (Nr. 158), einfache und verzierte Elfen-beinarbeiten.
Aus dem Zollvereine hatten eingesandt:
Wittich, Kcmmcl und Conip., Weißlingen, Württemberg (Nr. 82), 230 ver-schiedene Gegenstände des Tabletterie-Waaren-Faches aus Bein und Elfenbein.
Fr. Schmidt, daselbst (Nr. 83), Beinwaaren.
Jos. Schulz in Meiningeu, Dosen von Elfenbein.
I. H. Friedrich in Darmstadt (Nr. 74) ein reiches Assortiment von den ver-schiedenartigsten Artikeln aus Elfenbein.
C. W. Hehl daselbst (Nr. 75) desgleichen.
Chr. Frank in Fürth (Bayern ) (Nr. 75) Schachspiel n»d ein Spinnrad ausElfenbein.
I. Zuber aus Hamburg (Nr. 107) Schmuckkästchen und andere Schnitzarbei-ten aus Elfenbein.
2. Holzschnitzereien.
Die schöneren Eremplare dieser Kunst wurden der Klaffe XXX. zugetheilt, dochbieten die folgenden Sammlungen viele intercffantc Gegenstände dar, sie zeigen, wieGegenstände des gewöhnlichen Gebrauchs durch Schnitzen einfach und zweckmäßigverziert werden könne».
Es erhielten Preismedaillen:
I. Schröder in Darmstadt (Großherzogthum Hessen Nr. 77) für eine Samm-lung geometrischer Figuren (von der Jury der Klasse X. ertheilt; vergl. Bd. I.Seite 799).
N. P. Thesen, Christiania (Nr. 44), für eine Sammlung hölzerner Geschirrezu verschiedenen Zwecken, mit Schnitzerei verziert. Diese Artikel werden von denBauern in Norwegen gearbeitet; (Abbilvungcn geben die Tafeln 229 und 230 desillustrirten Katalogs).
Kapitain Shea (China) brachte eine Sammlung derartiger Artikel aus China zur Ausstellung; sie sind aus verschiedenen Sorten von Hartkohle und Perlengearbeitet.
Gebr. Kehrli aus Schwendi bei Meyringcu (Schweiz Nr. 242), eine Samm-lung verschiedener geschnitzter Holzwaaren.
I. Wirtz, Bern (Nr. 259), verschiedene geschnitzte Holzwaaren.
G. Lang's Erben, Oberrammergau in Bayern (Nr. 77), Spielzeug ausHolz geschnitzt; diese Waaren werde» von armen Gebirgsbewohner» im Bayerische»Hochlande, als deren einzige Erwerbsquelle, gefertigt.
Spa in Belgien ist seit langer Zeit wegen seiner feinen Holzwaaren berühmt.