Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
688
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088 Verlauf, Beendigung und Gesammtcrgebnisse.

dcr dritten Woche unnatürlich hoch machte. Auch ist die Anzahl der Summe», ausdenen der Durchschnitt gezogen ist, zu klein, als daß man diese störenden Einflüsseübersehen könnte.

Die Vergleichilng dcr 4 SchillingStage (Montag bis Donnerstag) von 20 auf-einander folgenden Wochen crgiebt folgende Resultate:

An 20 Montagen war die Zahl der Besucher 1,195,679, im Durchschnitt 59,783

- 20 Dienstagen - - - - - 1,244,014, - - 62,200

- 20 Mittwochen - - - - - 1,101,225, - - 55,061

- 20 Donnerstagen - - - - - 1,137,665, - - 56,883

Nergleicht man die Einnahmen bei verschiedenem Eintrittsgclde, so zeigt sich, daß

an 2 Tagen zu 1 Lstr. .. 1,042 Lstr. — Sch., im Dnrchschn. 521 Lstr. — Sch.

-28 - - 5 Schilt. .. 61,347 - 7 - - - 2,191 - — -

-30 - -2Sch.6Pce. .. 72,447 - II - - - 2,414 - 17 -

-80 - - 1 Schilt. .. 22l,97l - 3 - - - 2,774 - 12 -

Total 356,808 Lstr. 1 Sch.

an den Eingängen eingenommen wurden.

Vergleicht man die Zahl der Besuche bei den verschiedenen Entreesätzcn, so er-gicbt sich, daß während

141 Tagen

773,766

mit Abonii.-Billets hereinkamen, im Dnrchschn.

täglich 5,473

2 -

1,042

1 Lstr. bezahlten, -

-

52 t

28 -

245,389

5 Schilt.

-

8,763

30 -

579,579

2 Schilt. 6 Penee - -

-

- 19,319

80 -

4,439,4 l9

1 Schilt.

-

- 55,493

6,039,195 Gesammtzahl der Besuche.

Der Verkauf der Abonnements-Billcts begann am 26. Februar und dauerte bisz»m 3l. Juli, nach dem ursprünglichen Satze von 3 Lstr. 3 Schilt, für ein Herren-Billct und 2 Lstr. 2 Schilt, für ein Damen Billet. Vom 3l. Juli an wurde dieserSatz auf 1 Lstr. 10 Schilt, und resp. 1 Lstr. herabgesetzt, worauf jedoch nur wenigeverkauft wurden. Dcr Betrag der verkauften Billets war folgender:

13,359 Billets zu 3 Lstr. 3 Schilt, macht 42,080 Lstr. 17 Schilt.

11,927 - - 2 - 2 - - 25,046 - 14 -

135 - - 1 - 10 - - 202 - 10 -

184 - - 1 - - - - 184 - - -

25,605 67,514 Lstr. 1 Schilt.

Zur Schätzung des Einflusses der Ausstellung auf den Erwerb der Hausbesitzerund Gcwerbtreibenden Londons ist die Ermittelung der Dauer der Fremdenbesnchevon Interesse. Man kann annehmen, daß jeder dcr obenerwähnten 1,035,100 anßer-»rdentlichcn Besucher durchschnittlich eine Woche verweilte; selbst die Besuche derarbeitenden Klaffen dauerten, wie eingezogene Erkundigungen ergeben haben, seltenkürzere Zeit als drei Tage, häufig beinahe eine Woche. Hiernach würde sich einepermanente Vermehrung dcr Londoner Bevölkerung nm etwa 80,000 Köpfe währendder drei letzten Monate der Ausstellung ergeben, indem sich die regelmäßigen An-kömmlinge durch die Abreisenden wieder ausgleichen.

Das Verhältniß zwischen der Zahl der der Ausstellung «-gestatteten Besuche(6,039,195) und den, Neberschnsse der in London angekommenen Reisenden (1,035,100)ist der beste Beweis, daß der Besuch der Ausstellung im Allgemeine» durchaus keinflüchtiger war; denn wenn man rechnet, daß von denjenigen, die das Gebäudebetreten haben, 1 Million Londoner und 1 Million Fremde waren, so würde durch-schnittlich jede Person dreimal die Ausstellung besucht haben.