Ordnung derexcevVon dem Teutsch land.ist/ zwischen dem keyser vnd dem bischoff von Trier , vnnd zu der rechten ghntder Pfaltzgraue mit dem gülden öpffel/ der das ganz ertrich beteut, das rotuͤndist wie ein kügel, über das der keyser ein herr ist. Zu der lincken aber ghat derMarggraue mit dem scepter. Es dunckt mich nun, ich hab gnüg geschri-ben von dem Roͤmischen reych wie es an die Teütschen kom̄en ist, vnd wasordnungen mit der zeyt darin gemacht seind. Ich hab auch vorhin gemelt wieLothringen , Sophoy vn̄ künigrich vnd Arelat oder Arlebey den Teütschenbliben ist, dan̄ nach dem die menlich liny von dem grossen Carlen abstarb/ wol-ten die Frantzosen das keyserthům mit gewalt an sich gezogen haben, vn̄ sprachen es were ietzunt so vil jar von keyser Carlens zeyten her bey in gewesen, vn̄wolten nit bedencken, daß keyser Carlen vn̄ seine nachkommen hetten Teütschland mit Franckrich ingehabt vnd fürderlichen das keyserthům in dem Teüt-schen land geregirt. Das sahen nun an die Teütschen fursten, vnnd erweltenden starcken vn mechtigen Hertzogen von Sachsen mit namen Otten den er- Keyser Ottsten, der behielt das keyserthum mit de schwert bey den Teütschen, vn̄ bracht der erst mererauch dar zu vil lender über dem Rhein gelegen, als Lothringen des haupt- des reychs.statt Metz was, Braband vn Burgnnd. Sarzū dempt er in Italia die Be-Berinparijrengarios, die sich mit gewalt fur Römische künige wolten indringen, vnndtrobert wider zum Römischen reych Sicilien , Calabrien, Apulien vnnd dieLombardy. Er fürt solich gros vnnd glückhafftige krieg wider seine fyend,daß er der gros keyser Ort ward genet, vnd sunderlich bey Augspurg hat er ein Schlacht by Angstrenzgrosse schlacht gewuͤnnen wider die onglaubigen Ungern, die dem Teütschenland vil zn leid thaͤten.Wann vnd durch wen das Teutsch land zuͤmChristen glauben kommen ist.Gleich wie vorzeyten zweierley Teütschland ist gewesen, eins über demRhein vnd der Tonaw, vn̄ das ander hiejhenet dem Rhein und derTonaw, das nuͤn das war vn̄ recht Teutschland alwegen gewesen ist,also ist auch der Christlich glaub ongleich in das Teütschland kommen. Sieüber dem Rhein gewont haben, vnd vnder der herrschafft der Römer vnnddarnach Her Frätzosen gesessen, habe den Christen glauben zeytlich empfangen Am Rheinströgleich wie die Frantzosen auch lang vor den Teütschen den weg des heils er-Christus zeyt-kent haben. Vnnd do herkompt es, daß so vil bisthum am Rhein vffgericht licherkant.seind worden. Zu Basel / zu Straßburg , zu Speier, zü Worms zu Mentz.Viel BythumAlso die vff der Tonaw woneten, vnnd vnder den Römern waren, habenauch Christū vnsern Herrn ce erkent weder die Schwartzwelder oder Schwa ben / wie dan auß Italia vnder dem sie waren fruͤwer dann die Teütschen er-liicht seind worden mit dem wort gottes. Vn hie sihstu auch daß vff der selbigenseyten vil Bischoffliche stett verordnet seind, nenlich Costentz, Augspurg, Chur ,Freysingen, Regenspurg, Passaw vn Saltzpurg. Aber im rechten Teutschlandfindestu kein bisthüm dan̄ allein zū Wirtzburg vnnd Eystet. Ich will hie dasnider Sachsen laͤd nit gemeldet haben. Es hat auch lang hernach keyser Hen-rich der Heylig ein bisthuͤm gestifft zu Bomberg/ wie keyser Friderich Hertzog Somberevon Oestrich vor hundert jaren eins vffgericht hat zu Wien . Nūn das innerTeutschlandRij
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Cosmographia. Beschreibung aller Lender durch Sebastianum Münsterum: in welcher begriffen aller Voelker, Herrschaften, Stetten, und namhafftiger Flecken, herkommen: Sitten, Gebreüch, Ordnung, Glauben, Secten und Hantierung durch die gantze Welt und fürnemlich Teütscher Nation ...
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CXCV
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