Das dritt buchexeviTeütschland ist auch nit zͤ einer zeyt vn̄ in einem iaͤr zuͤm Christen glaubeͤbekert worden, sunder manchmal durch from vn inbrunstigen meiner darzuͤ an-gereitzt worden, deren auch vil das leben darumb haben müssen geben. Als doster heylig Albanus züWentz anno Christi 425. Christů prediget/ ward er ge-Sant Alban.martert. Also ward der heylig Elian von de Bapst Conon gesant in TeutschS. Kilian.land zu predigen den glauben Christi. Vnd So erbey Wirtzpurg vil menschendans lediamushatt mit worten vn exempeln bekert, ward er mit seinen gesellen gemartert.Anno Christis etc. hat der bisch off vô Worms mit namen Kuprecht den Her-tzogen in Baierland/ der Theodo hieß/ zum Christen glauben mit vil volcks bekert/ welcher Hertzog darnach zü Saltzburg hat das bisthüm gestifft. ItemErzburg gestelltenvmb dasjar Christi 730. als Gregotius der dritt des namens, bapst zu Komwas, seind die Teütschen züm grössern theil, vnnd besunder die Thuͤringen-Fracken vn̄ Schwaben durch den heyligen bischoff Bonifacium zuͤm Christli-S. Bonifacius, chen glauben bekert worden. Sisser Bonifatius ist ein geborner Engellenderdienstendengewesen, vn̄ hat Wunefridus geheißen, ward aber zū Rom durch den bapstBonifacius genent vn̄ in Teütschläd geschickt, vnd do selbst 36.jar gepredigt.Erschrib auch dem bapst Zacharie ein solichen santbrieff. Wissent daß durchdie gnad gottes das Teütsch volck etwas vff die recht ban bracht ist, vn̄ wirhaben bey inen verordnet drey Bischoff, ein haben wir gesetzt in das Castell Wirtzpurg/ den andern in die statt Buraburg(ich weis nit wo disse Bürstatt gele-Zecaburg. Erdfurdegen ist, oder welche statter do mit vermeint, doch sein etlich die verstan dardurch die statt Erdfurt, aber als dann wurden auß dry bisthuͤmmen nit meredan zwei)den dritten an das ort das man Erphesfurt nent. Sie ist Erfurt / vn̄geschaffenenist darnach dem Bisthüm zü Mentz in gelybet worden. Sisser Bonifacius istnach bekerung des Teütschen lands ertzbisch off worden zu Oentz/ vnd durchsein fürbut macht der bapst Zacharias zu Cöln ein erzbisthüm. Zu letst für etden Rhein hinab in Frießland vn̄ prediget do selbst Christů mit grosser stantmeßlerhafftigkeit, biß er zu letst vn den selbigen heiden ward gemartert. Wie den Frießlendern weyter gepredigt ist worden Christus durch den heyligen Willibrordum/will ich hie vnden bey frießland anzeigen. Anno Christi 785. ward dasächsten rechtl. werdengantz Sachsen land von dem grossen keyser Carlen bezwungen, vn de dem Christen glauben vnderworffen, die vorhin offt dar von gefallen waren.Anno Christi 920. ward durch künig Henrichen den ersten erstritten Bran-Anno Christi 1124 zuͤgdenburg vn̄ dem Christen glauben vnderworffen.chandenbursdans leder Bischoff vor Bomberg mit namen Otto in Pomern/ vn bekert zuͤm heyligensondern cuplChristen glauben disse stett, Colberg, Stetin, Belgrad / Camin vn̄ vil ande-re stett. Ser erst Christlich Hertzog hieß Werßlaus. Anno Christi 997. istPrüße ist chri Adelbertus bischoff von Prag gezogen in Prüssen, vnd vnderstünd das selbigevolck von seinem heldnischen irrthuͤm ab zuziehen, aber er ward von inen erschla-sten worden.gen vnnd sein leyp ward zu kleinen stucken gebacket, vnd den voͤgeln zu einerBregenspeys dar geworffen. Sarnach hat man manchmal mit Christlicher lere vndauch wasen sie vnderstanden zübringen zuͤm glauben. Aber sie hielten nit wassie verhießen wan sie übermanet wurden, biß zu letst, do sie die Teütschen her-ren oder ritter bruͤder vnder keyser Friderichsz en dem anderen mit de schwert zuͤmChristen glauben brachten. Anno Christi uss. fieng an ein gotsforchtigerman
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Cosmographia. Beschreibung aller Lender durch Sebastianum Münsterum: in welcher begriffen aller Voelker, Herrschaften, Stetten, und namhafftiger Flecken, herkommen: Sitten, Gebreüch, Ordnung, Glauben, Secten und Hantierung durch die gantze Welt und fürnemlich Teütscher Nation ...
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CXCVI
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