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I. Band.
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genossen fortan (fürbaß hin) keine Verbindungen mit österreichischenStädten eingehen sollten, die Verpflichtung derselben ableiten, auch denbereits geschlossenen Bünden mit Zug und Glarus zu entsagen, und alsihm die Eidgenossen in diesem Punkte wie natürlich nicht willfahrenwollten, führte er bittere Beschwerden über sie bei dem Könige, der,um die Sache zu schlichten, selbst nach Zürich kam, und die erste HälfteOktobers daselbst zubrachte. Die Eidgenossen machten billige Vorschläge,denen Oestreich offenbar auswich, um mit der Zeit eine vortheilhaftereGelegenheit zu gewinnen, den ihm verhaßten Bund auseinander zusprengen. Die Unterhandlung wollte den ganzen Winter über keinen be-stimmten Fortgang nehmen. Der Herzog wußte sich indessen am Endedadurch bei dem Könige in eine vortheilhaftere Stellung zu setzen, daßer seine Angelegenheiten demselben unbedingt anheim zu stellen anerbot,während dem die Eidgenossen sich dem Spruche des Reichsoberhauptsnur unter Vorbehalt der Bünde unterwerfen wollten. Hierüber erzürntesich Karl, dem übrigens das Zusammentreten der Eidgenossenschaft selbstin mehr als einer Beziehung bedenklich erscheinen mochte, so daß er nunganz der Ansicht Herzog Albrechts in Betreff der Bünde bcitrat. ImJuni kündigte er den Eidgenossen von Negensburg aus den Reichskriegan. Zu diesem Behufe wurde das Reichsheer aufgemahnt, in welchemman nebst einer Menge deutscher Fürsten, Bischöfe, Grafen und Herrendie Banner der Reichsstädte Straßburg, Collmar, Schlettstadt, Frei-burg im Breisgau, Basel, Kostanz, Lindau, Buchhorn, Wangen,Jsny, Kempten, Memmingen, Pfullendorf, Bern, Solothurn, Frciburgin Uechtland, Rhein/elden, Schafhausen und mehrere andere erblickte.Von dem gewaltigen Heere umlagert, ließen die Züricher von einem ihrerhöchsten Thürme zum Zeichen ihrer Anhänglichkeit an das Reich dasReichsbanner mit dem schwarzen Adler im goldenen Felde wehen, wäh-rend einige von den angesehensten und gewandtesten ihrer Bürger sichins Lager begaben, und sowohl die Umgebungen des Königs als die da-selbst befindlichen Reichsfürstcn und Städte bearbeiteten, um sie von derSache Herzog Albrechts abwendig zu machen, welches ihnen um soleichter gelang, als gleichzeitig auch die Boten der Eidgenossen mit einerähnlichen Sprache im Feldlager des Königs eintrafen. Dieser wurdebald gewahr, daß der Krieg, der ihm ungeheure Kosten verursachte,von den meisten Reichsständen nur höchst ungern geführt wurde. Ersuchte daher den Herzog Albrecht auf billigere Gesinnungen zu bringen, undda dieser auf seinem Willen behaarte, die Sache dem Könige nur dannunbedingt anheim zu stellen, wenn die Eidgenossen auch ihrerseits demVorbehalt ihrer Bünde entsagten, so zog der König Sonntags den14. September mit seinem Heere ab, worauf auch der Herzog sich