den Einwohnern des Indcstan heimlich gehalteneSchriften zu sammle», und sie dem brittischr»Muses als Andenken zu geben. Die viele Foliamten mit Bildern der Paläste, Tempel, Gärten,Portrait« der Kaiscrfamilie, der Vornehmsten desHofes seiner Zeit; die Aufzüge, Feste, Vorstellungenwie große Herrn in Dehlisichbeluftigen und einanderbewirthen; Bilder wie die Damen sich unterhalten,Abbildungen von Pflanzen, Vogel u. s. w. und dießalles in den prachtigenFarben desOrients, mit der umaussprechlichen Nettigkeit und Genauigkeit des indi-schen Kunstfleißes in Indostan gemalt. Gefäße,Schild« von Rhinocervshaute, die bis zur Durch-sichtigkeit der Schildkcvrenschaale bearbeitet, undaufs zierlichste mit Gold belegt sind. Proben vonBaumwollengarn, das wirklich zu der Feinheiteines Haars gesponnen ist. Hefte von Messern undDolchen, so kunstvoll, Stickerei mit so viel Prachtin den Kleidungen, Tabackspfeifen gewunden wiee n Waldhorn mit Mouselin umwickelt, ein Theildes Rohrs durch warm Wasser geführt, damit derRauch recht delicat werde u. a. m. Alles dieses mildertdenStolz dcrEuropäeraufihren vorzüglichenKunst-seist, und belehrt von dem was andre Nationensind. Denn was muß man bei dem Anblick der
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Buch
Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
Seite
70
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