Residenz des Kaisers von Dehlc denken, die alleiniwenausend Springbrunnen fast/ um die Lust ab,zukühlcn; wo Canäle von weissem Marmor mirvergoldeten Einfassungen Bache durch die Zim-mer der Sommerwohnung des Monarchen leiten;die Speisesale der Großen, wo jeder Gast so vieleSchüsseln vor sich hat als Speisen gegeben wer/den, bei jedem Teller den er wechselt eine frischemit Gold und Silber gestickte Servittte bekommt«. s. w. Diese Kenntniß von Ostindien danktLausanne seinem Polier des Indes. Immerwird dieser Mann meine vvllkvmmue Hochachtungund Wünsche für das Glück seiner Tage haben undimmer werde ich bedauern, nicht lange genugseine Bemerkungen über den Charakter und denGeist der Einwohner von Ostindien gehört zu ha-ben. Doch hatte er mir aus Gefälligkeit genug gesagt,um die Vorsicht auch hier, in ihren wohlthätigenGabe» der Einsichten, des Verstandes, des Kunst-fleißes und der Fähigkeiten dieser Kinder der Sonnezu preisen, besonders aber auch die sanfte einge-bohrne Herzensgute zu bewundern und zu lieben.Ach wie innig bedauerte ich sie, daß sie so oft dieSchlachtopfer der Habsucht und des Ehrgeitzeswerden mußten. Wie heilig wurden mir die wahre
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Buch
Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
Seite
71
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