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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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daß wurde der Anbau des Geistes gleich, Sprachendaß der großen Alten, Modelle, »nd Studium der Ber>er» redsamkeit als Mittel der Beförderung des allge-zu meinen Besten, Mathematik, körperliche Uebun-acr, gen sind für die Schüler aller Stände gleich,)em und die Nation scheint im Ganzen einen Instinkt

UM ru haben, der sie den nächsten Weg zu richtigem Den-

alle ken und Urtheil führt. Einer meiner Bekannten,

das machte hier noch die Frage: ob nicht selbst in den

ckeii Gegenständen des Hasses und Neides, welche sich

,ütz- bei den letzten Austritten der Volkswuth in Engel-

wie land und Frankreich zeigten, charakteristische Züge

steil tu bemerken seyen, indem Paris Ordensbänder

Ge< und Adelsbriefe, die Engländer aber Bibliotheken

ück- und Manuskripte als Gegenstände ihres Haffes

ter< vernichteten; und wenn dieses daher käme, un-

uge erreichbare Vorzüge zu beneiden, so konnte man

jcht ja schlieffen, daß die Dritten einen großen Werth

auf Kenntnisse, die Pariser auf Eitelkeit legten,für Ich denke nicht, daß dieses richtig ist, denn der

Ach Pöbel zerstörte bei der einen und andern Nation

^ nur das, was von den Menschen geschätzt wurde, ge-

^ gen welche sie aufgehest waren. Ich habe »ach

len: dieser Unterhaltung, Las neue Werk der Madame

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