lese», aber nur einen Theil meiner Bitte an sieerfüllt gefunden. Ich forderte sie nämlich bei mei-nem Besuch in Sr. Leu auf, ihre Erziehungsme-thode bekannt zu machen, durch welche sie denjetzigen Herzog von Chartres ältesten Sohn desHerzogs von Orleans in seinem dreizehentenMzu der Kenntniß der lateinischen, englischen unditalienischen etwas deutscher und griechischerSprache geführt hatte. (Der Prinz besaß schon i»eben diesem Alter Kenntnisse in der Geometrie undGeschichte ; studierte Botanik und Chymie, verein!«damit mehrere schöne Talente, und eine große Gn»des Herzens.) Diesen Weg zu der Aufmerksamkeitund dem Fleiß der Kinder wünschte ich vorgezeichnet zu sehen; denn aus diesen zwei Banden sichman nur diß sehr oeutlich, daß die Fehler aller Kinder,und aller Lehrer in allen Ländern und Classengleich sind, daß aber die Art sie zu bessern undihnen vorzubeugen eben so verschieden seyn kau»,wie Nahrung und Klerduug dieses und jenes Mdes auf verschiedene Art bereitet werden. Sicherist auch die Bemerkung, daß in der ersten Kind-heit in allen Classen nichts besonders erscheint, alswas in allen Thieren vorgeht, daß sie ohne Vernunftohne Urtheil und Nachdenken handeln —
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Buch
Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
Seite
128
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