„ rechtsame einsaugen , und gleiche Kenntniß er-„ hallen möchten. Die Madgen solle» den nein-„ lichen Unterricht wie die Knaben bekonzmen, da-„ mit sie der Erziehung ihrer Söhne desto besser„ vorstehe» mögen. "
Dieser Artikel scheint mir bei weitem der Be-ste, von der großen Menge zu seyn , welche HerrCondorcct aufstellte. Er zeigt auch noch, daß diegewohnte französische Galanterie gegen unser Ge-schlecht nicht ganz aufgehoben ist, denn er sezt hin-zu: „ das der ungleiche Unterricht der Mädgen,, und Buben eine Ungleichheit in die Familie»„ bringe, und das Glück der MÜdgen vermindre,„ gleicher Unterricht aber ein Mittel würde, die„ Wissenschaften bei den Männern in lebhafter>, Erinnerung zu halten, zugleich aber auch unser„ Geschlecht in dem Besitz der Rechte bliebe^ wel-,, ehe wir an dem Unterricht haben : ja er geht„ noch weiter, daß man die We>ber auch zuLehr-„ stellen berechtigen solle, inoem Italien schon„ Lehrerinnen m verschiedenen Theilen derKennt-„ Nisse, aufgestellt habe, und großen Nutzen da-„ von gezogen hatte. Es würde aber auch dem„ allgemeinen Gesetz der Gleichheu nachtheilig„ sey», wenn Ungleichheit unter den Weibern