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Schweitzerreise bekannt war. Beide Männer be-trachteten ein zu Calcutta in Ostindien mit allerPracht der Papier und Vuchdruckerkunst heraus-gekomumes Buch, und sprachen von dem allgemei-nen Fortgang der Wissenschaften und Künste in al-len Welttheilen. Der Gedanke erzvztemich, daßder Engellander Gibbon, welcher sich von frühenJahren an, mir dem Studium der alten römi-schen Geschichte beschäftigte, wahrend da Bousflers in Frankreich mit Nymphen und scherzhafterPoesien tändelte, diese Männer jetzo, nebenmir guten Schwäbin stunden , um über alte undneue Weltbegebenheiten zu sprechen. Gibbon derdie Ursachen des Zerfalls der römischen Monarchieaufgesucht, Bouflers der Mitglied der erstenNationalversammlung war, und jetzo Beitrage zuder Geschichte des Zerfalls der französischen Mo-narchie liefern kann ! Da er mehrere Jahre Gou-verneur in Senegal gewesen, muß er im Standseyn, Noten zu Gibbons Werk zu machen, wennvon den afrikanischen Provinzen die Rede ist; denngewiß hat er sich dort eben so viel nach den Spu-ren der alten Herrschaft der Römer in diesemWelttheil, wie nach der heutigen politischen Äunst-vnd Naturgeschichte umgesehen , wovon seine Un-