ich den Beweis, daß meine kleine »loralische Er,zahluug sehr. wahr gesagt hatte:
Ein guter Sohn, ist auch ein guter Freund!
Er reist jetzv nach Berlin, um alte Freunde, undauf dem Weg dahin, auch unsern Wreland in Wei-mar zu besuchen, desssen unerschöpflichen und großenGeist er bewundert, und den er, wegen seines fei-ne» Muthwillens, wie ich glaube, sympathetisch liebt.
Ich habe nun eine höchst angenehme Reise nachN>M zu meinen unschätzbaren Freunden von Bon-stetten in der Gesellschaft meiner theuren Salchlygemacht. Es war schön, im Angesicht des GenferSees und der prächtigen Berge die ihn umfas-sen, an der Seite einer klugen Freundmn zuvseyn,von ihr die Namen der Besitzer so viel schön ge,dauter Landhäuser, und von der lebendigen Be-redsamkeit ihrer Seele, die Beschreibung der Tu-genden und des vorzüglichen Geistes der Madam»de Chandieu zu hören, als sie nur von ferne dasDach ihres Wohnsitzes sah. Wie viel wahre Glück-seligkeit des Lebens , liegt in der warmen Liebedes Guten und Edlen» welches Gott in der mora-lischen Welt, in dem Herzen und dem Verstandder Menschen verbreitete, wie viel glückliche Em-pfindungen auf der andern Seite, in der Liebe derN