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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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197
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rinn und Allmosenpflegerinn der Madame Necker,Lurch welche viele Wohlthaten vertheilt werden.Einmal muß ich doch die Neckcrs selbst sehen.

rwon. Nun bin ich wieder auf einige Tagebei meinen edlen geliebten Bonsteltcn, bei Frauvon Wattevillc, die ich als Erbin» und Mitge-noßinn der Lugend und Verdienste von JulieBondely verehre, und als eine höchst schätzbareFrauliche» welche einen wahren feine» Geist, mitden sanftesten Gefühlen vereint, und in dein voll-kommnen Verstand den Charakter zeigt » welche»die Lngelländer unter dem! Ausdruck clelicac), ver-stehen.

Don dem Herrn Landvogt Carl von Bon»stellen muß ich gestehen, daß ich in der Reihe mei-ner Freunde keinen kenne, der ihn an großer Ge-sinnung » an wahrer Güte, und im Umfang vielerKenntnisse überrrist. Ich wünsche daß Bern immerEdelleute haben möge» wie er ist» und daß Ber,"er Damen alle seyen » was seine liebenswürdigeGemalin, in Gestalt, Talent, Charakter, Um-Mg und Verwendung ihres Lebens zeigt. Mögerdles Glück der Erde ihr LvoS seyn, und jedeFreude würdiger Eltern in ihren Söhnen, fürstc erwachsen l