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Ich bewohne Mathisons artiges kleines Am?mer, in welchem er den großen schonen Gedankt»zu dem Gedichts der Genfer See faßte, undmiBonstettens Namen geziert, auf den Altar d«dankbaren Freundschaft legte. Ich sehe über imTheil der untern Stadt hin, dem See gegen übn,die Ufer von Savoyen , Schlösser, Städte u»iDörfer dieses Landes, über welche Weinberge,waldigte Hohen, Rauhe Felsen, und Schneeberg!empor ragen, welche dem ewigen Eiß des Mont-blanc zum Fußgesscll dienen. Lange habe ich ge-wünscht, da ich die Schwein zweimal im Somnitisah, auch einen Winter dieses Landes zu kenne».Nun bin ich da , sehe den Winter über alles vn-breitet, und finde , daß er hier wie anderwärts,jede Anmuth der Natur entstellt. Mich dünkt, i»den entblößten rauhen Felsenhvhen, ein Bild dermoralischen Welt zu sehen, welches sagt:
Daß allmächtige große Wesen, ohne den Cha-rakter der Wohlthätigkeit und des nützlichen Scho-nen , immer einen sehr widrigen Eindruck mache»und gehässig sind. Von dem Seitenfenster, gege»die liebliche Hügel von dem Schloß Prangin, seheich alles mit dürren Blättern, vor kurz noch schö-nen Blumen und belaubten Bäumen, bedeckt,